Die malaysische Bundesbehörde für Internetsicherheit »CyberSecurity Malaysia« hat vergangene Woche die Nutzer von sozialen Netzwerken davor gewarnt, Bilder von sich selbst hochzuladen, da sie dadurch unbewusst zu Online-Opfer schwarzer Magie werden könnten.
schwarze Magie,Voodoo Puppe
Wie die malaysische Zeitung Harian Metro berichtete, habe der Kommunikationsoffizier von CyberSecurity Malaysia, Jazannul Azriq Arifin, verkündet, dass bereits zahlreiche Fälle gemeldet worden wären, in denen sogenannte »Bomoh‘s« (malaysische Schamanen oder Hexer) in sozialen Netzwerken wie Facebook nach Fotos ihrer Opfer Ausschau halten, um anschließend damit ihre schwarze Magie an ihnen durchzuführen. „Seien Sie nicht überrascht, wenn die Bomoh‘s auch immer moderner und gerissener werden und sie sogar drahtloses WLAN nutzen, um ihre schwarze Magie anzuwenden. Deshalb sollten Sie es vermeiden, Bilder von sich hochzuladen, um einer Bedrohung durch schwarze Magie entgegenzuwirken", sagte er den lokalen Medien.

Er warnte aber auch davor, andere persönliche Daten wie Telefonnummern oder Privatadressen zu veröffentlichen. Allerdings ging der Sicherheitsbeamte nicht detaillierter darauf ein, was sich in den einzelnen Fällen genauer vorgetragen hatte, in denen im Internet diese schwarze Magie ausgeführt wurde.

CyberMalaysia ist eine Agentur die dem Ministerium für Wissenschaft, Technologie und Innovation untersteht. Sie wurde 2007 vom ehemaligen Premierminister Tun Abdullah Ahmad Badawi ins Leben gerufen, um die Internetsicherheit zu fördern.