floods Kenya
© Jambo Turkana
Am Nachmittag des 10. März ereigneten sich in mehreren Teilen von Turkana County im Nordwesten Kenias schwere Regenfälle und ließen die Flüsse Turkwel und Kawalase über die Ufer treten.

Nach Aussagen lokaler Medien starben in den Fluten mindesten drei Menschen und mehr als 1.000 wurden obdachlos. Es wurde ebenfalls berichtet, dass eine große Anzahl Nutztiere von den Wassermassen mitgerissen wurden.

Die Stadt Lodwar, welche sich zwischen den beiden Flüssen befindet, gehört zu den am schlimmsten betroffenen Gebieten. Die Dörfer Napetet, Soweto, Kalifonia und Nakerekei waren ebenfalls schwer betroffen. Viele Straßen, die diese Dörfer mit dem Rest des Landes verbanden, wurden überflutet und damit unpassierbar. Marktplätze, Schulen und andere soziale Einrichtungen konnten aufgrund der Überschwemmungen nicht mehr erreicht werden.

Der Direktor des IGAD Climate Prediction and Applications Centre warnte im Vorfeld, dass einige Gebiete der Region weiterhin mit schweren Regenfällen rechnen müssten, auch wenn die Auswirkungen von El Niño bereits am abklingen sind.

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© Jambo Turkana
Übersetzt aus dem Englischen von Sott.net