
Kommentar: Polen hat keine recht, bzw. wie oft behauptet, faschistische Regierung. Polen hat es nur "gewagt", ein wenig gegen westliche Agenden aufzumucken - und wurde somit alsbald zum Opfer westlicher Medienpropaganda.
Szyszko schwörte, dass die Abholzungspläne die streng geschützten Gebiete des Urwaldes, der 1979 das UNESCO Welterbe zugeschrieben wurde, nicht betreffen würde.
Doch mit dem neuen Plan werden die Holzfäller in 10 Jahren mehr als 180 000 Kubikmeter Holz aus anderen Gebieten des Waldes abtragen, was frühere Pläne, bei denen es um 40 000 Kubikmeter in derselben Zeitspanne ging, weit in den Schatten stellt.
Mit dem Schwur, den Wald zu schützen beschuldigte Greenpeace Szyszko, "Stimmen der Bürger und Wissenschaftler, der Europäischen Kommission, UNESCO und Naturschutzorganisationen zu ignorieren".
Mit anderen protestierenden Umweltorganisationen verbündet, sagte Greenpeace auch, dass die Abholzung die EU dazu veranlassen könnte, wegen der Verletzung des Natura 2000 Programms Strafmaßnahmen gegen Polen zu verhängen
Der Bialowieza Wald erstreckt sich über 150 000 Hektar und reicht über die polnische Grenze zu Belarus hinaus; in Belarus ist er als Naturschutzgebiet gänzlich geschützt.
Er beheimatet 20 000 Tierarten, einschließlich 250 Vogelarten und 62 Säugetierarten - unter ihnen die größte Säugetierart Europas: der Bison.
Die größten Bäume Europas, Tannen, die 50 Meter hoch sind, sowie Eichen und 40 Meter große Eschen, wachsen hier ebenfalls - in einem Ökosystem, das für mehr als 10 Jahrtausende unberührt gewesen ist.
Übersetzung: de.sott.net - Originalartikel hier



Kommentar: Profite auf Kosten des Ökosystems - nur kranke Köpfe würden so etwas tun.