Groß-Alarm auf dem Flughafen Köln/Bonn: Eine Person hat im Terminal 1 die Sicherheitskontrollen umgangen. Deshalb wurden alle Flieger gestoppt, die dort abgehen sollten. Alle Flugzeuge, die schon auf dem Rollfeld waren, mussten zum Terminal zurückkehren. Inzwischen wurde die gesuchte Person identifiziert und gefasst.
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Der Mann wurde zur Wache gebracht. sagte eine Sprecherin der Bundespolizei auf Anfrage von FOCUS Online. Der Mann war kurz nach elf Uhr im Terminal 1 durch eine Tür unkontrolliert in den Sicherheitsbereich gelangt. Das Terminal wurde danach komplett geräumt und alle Personen noch einmal kontrolliert.

Alle weiteren Informationen im Live-Ticker:

15.30 Uhr: Die Polizei hat sich nun noch einmal ausführlicher zu dem Vorfall geäußert: Ein Spanier gelangte unkontrolliert in den Sicherheitsbereich im Terminal eins, wie die Bundespolizei mitteilte. Der Bereich wurde daraufhin vorübergehend geräumt, fünf Maschinen mussten auf dem Rollfeld in ihren Parkpositionen bleiben. Der Mann wurde schließlich von der Bundespolizei ermittelt und mit zur Wache genommen.

Dort gab der 62-Jährige an, er habe auf dem schnellsten Weg seinen Flug ins portugiesischeFaro erreichen wollen, wie eine Sprecherin der Bundespolizei mitteilte.

14.13 Uhr: Der Sicherheitsbereich des Flughafens wurde inzwischen wieder freigegeben. Der Flugbetrieb normalisiere sich wieder, sagte ein Flughafensprecher. 2500 Passagiere seien von dem Alarm betroffen gewesen.

13.22 Uhr: Nach dem Großalarm am Flughafen Köln/Bonn gibt es offenbar Entwarnung. Wie eine Sprecherin gegenüber FOCUS Online sagte, wurde die gesuchte Person, die unkontrolliert in den Sicherheitsbereich gelangt war, identifiziert und gefasst. Sie wird auf die Wache gebracht. Der Grund, weswegen er die Kontrolle umgangen hatte, ist noch nicht klar.

13.03 Uhr: Fünf Maschinen befinden sich derzeit in Parkpositionen, berichtet der Kölner Stadt-Anzeiger. Landungen müssten nicht verschoben werden.

12.40 Uhr: Noch geht die Polizeilaut eigener Aussage davon aus, dass es sich bei dem Gesuchten um einen Passagier handelt, der in Eile schnell die Kontrollen umgehen wollte. Die Türe, durch die er ging, sei eigentlich nur dafür da, den Sicherheitsbereich zu verlassen.

Sprengstoffspürhunde im Einsatz

Nach Informationen des "Kölner Stadt-Anzeigers" wurde im Innenministerium ein Krisenstab eingerichtet. Sprengstoffspürhunde seien ebenfalls im Einsatz.

Ein wartender Fluggast scherzte gegenüber der Zeitung, dass man sich die Zeit damit vertreibe, mögliche Entschädigungen auszurechnen.

Ein ähnlicher Vorfall hatte bereits im März für Alarm am Flughafen Köln/Bonn gesorgt. Eine Frau hatte den Sicherheitscheck umgangen und dadurch für eine Räumung des Abflugbereichs im Terminal 2 gesorgt. Erst später stellte sich heraus, dass es sich dabei um eine Polizistin in zivil handelte.

pnh