
Diese wurden von dem Team um Prof. Dirk Wagner vond er GFZ-Sektion Geomikrobiologie in zahlreichen Versuchen unter extremen Umweltbedingungen wie niedrigen Temperaturen, hohen Salzgehalten, Austrocknung und Strahlung ausgesetzt.
„Sicher ist, dass es im Weltall die molekularen Bausteine für Leben gibt und dass der frühe Mars als Planet mit gemäßigtem Klima die Möglichkeit bot, dass sich dort Leben entwickelt haben könnte“, erläutert die Pressemitteilung des GFZ und führt zu Methanosarcina soligelidi weiter aus: „Dieses Ur-Bakterium hat sich als extrem widerstandfähig gegenüber den getesteten Bedingungen herausgestellt. Aufgrund seines speziellen Stoffwechsels und der hohen Resistenz gegenüber lebensfeindlichen Bedingungen gilt dieser Organismus als ein Modell für mögliches Leben auf dem Mars.“
Außerhalb der ISS wurden die Mikroorganismen auf Mars-ähnlichen Mineralien und unter einer Marsatmosphäre den Strahlungsbedingungen, wie sie auf dem Mars herrschen, ausgesetzt, um so deren Langzeitüberlebensfähigkeit von Methanosarcina soligelidi zu testen.
Nachdem die Ur-Bakterien jetzt wieder von der ISS zurück auf die Erde gebracht wurden, sollen sie nun in den nächsten Wochen am GFZ gründlich untersucht werden. „Selbst wenn der Organismus diese Raumfahrt-Prozedur nicht überlebt haben sollte, werden die übriggebliebenen Zellkomponenten detailliert analysiert“, erläutern die Forscher abschließend. „Diese Daten fließen dann in eine Biosignaturen-Datenbank ein, die im Rahmen des BIOMEX-Projektes erstellt wird. Die so gewonnenen Informationen werden dann für die Suche nach Lebensspuren auf dem Mars oder anderswo im All genutzt.“



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