Die Beweise dafür, dass (DSK) Opfer eines Komplotts wurde, verdichten sich immer mehr, auch wenn die Medien das zu vertuschen versuchen.

Dominique Strauss-Kahn
© Unbekannt
Ist Dominique Strauss-Kahn schuldig oder nicht?
Laut Medienberichten erhielt die 32-jährige guinesische Sofitel-Hotelangestellte die bescheidene Summe von 100.000 Dollar, die auf ihrem Konto eingezahlt wurde. Die New York Times bestätigt zwar diese Zahlung, geht aber nicht der Quelle des Geldes nach. In einem völlig absurden Artikel vermutet die NYT, dass das Geld von dem Freund des Zimmermädchens, der zur Zeit in einem Hochsicherheitsgefängnis einsitzt, auf ihr Konto eingezahlt wurde:
»Nach Angaben der zwei Ermittler führte die Frau an dem Tag ihrer Begegnung mit Strauss-Kahn ein Telefongespräch mit einem inhaftierten Mann, in dem sie über die möglichen Vorteile sprach, die sie aus einer Klage gegen ihn ziehen konnte. Das Gespräch wurde aufgezeichnet.

Die Ermittler fanden heraus, dass dieser Mann verhaftet wurde, weil er im Besitz von 200 Kilogramm Marihuana gewesen war. Er gehört zu einer Gruppe von Personen, die über einen Zeitraum von zwei Jahren mehrere Einzahlungen auf das Konto der Frau machten, die sich insgesamt auf ca. 100.000 Dollar beliefen. Die Einzahlungen wurden in Arizona, Georgia, New York und Pennsylvania getätigt.

Außerdem stellten die Ermittler fest, dass sie jeden Monat Hunderte von Dollars für Telefonrechnungen an fünf Telefongesellschaften bezahlte. Die Frau behauptete, dass sie nur ein Telefon besitzt und dass sie über die Einzahlungen nichts wüsste, außer dass sie von einem Mann, den sie als ihren Verlobten beschrieb, und dessen Freunden getätigt worden seien.
(New York Times, 1. Juli 2011)
Die Kontoauszüge des Zimmermädchens wie auch die Aufzeichnungen ihrer Telefongespräche sind
den Ermittlern bekannt, aber bisher haben weder die Medien noch die Anklagebehörde die Identitäten der Personen bekannt gegeben, die diese Geldüberweisungen durchführten.

Die Berichte sprechen von »möglichen Verbindungen zu Drogen«, um auf diese Weise geschickt von der Wahrscheinlichkeit abzulenken, dass das Geld Teil der Operation gegen DSK sein könnte. In den Berichten wird auch erwähnt, dass die Geldeinzahlungen »über einen Zeitraum von zwei Jahren« erfolgten, um so den Eindruck zu erwecken, dass sie in keinem Zusammenhang mit der DSK-Affäre stünden.

Der genaue Zeitpunkt dieser Einzahlungen und die Identität der Einzahler sind den Ermittlern bekannt. Warum wurde diese Information nicht veröffentlicht?
Wenn die 100.000 Dollar im Verlauf der letzten beiden Jahren auf ihr Konto eingezahlt wurden, warum hat sie dann überhaupt als Zimmermädchen gearbeitet?

Regierungswechsel beim IWF

Warum wurde der Gehalt der Falschaussagen des Zimmermädchens nicht zu einem früheren Zeitpunkt bekannt gegeben? Wer schützte sie?
Warum hielten die Medien Berichte zurück, die DSKs Unschuld beweisen?

Diese Informationen waren den Anklägern schon in einem frühen Stand der Ermittlungen bekannt, wurden aber erst nach der Ernennung der französischen Finanzministerin Christine Lagarde zur geschäftsführenden Direktorin des IWF bekannt gegeben.

Lagardes Kandidatur wurde am 26. Juni bestätigt und angenommen. Ihr Mandat wurde am 28. Juni nach einer Entscheidung des 24-köpfigen Vorstandes des IWF bestätigt.
Lagarde ist eine Kandidatin der Wall Street und des amerikanischen Banken-Establishments. Ihre Kandidatur wurde vom amerikanischen Finanzminister Timothy Geithner am 28. Juni genehmigt.
»›Ich freue mich, Ihnen mitteilen zu können, dass wir uns entschieden haben, Christine Lagarde als Direktorin des IWF zu unterstützen‹, erklärte Geithner in einer Stellungnahme nur Stunden, bevor der 24-köpfige Vorstand des IWF sie zur geschäftsführenden Direktorin wählen sollte.«
Das ist eine sorgfältige Zeitabstimmung. Natürlich wurde der Bericht der Staatsanwaltschaft, der DSKs Unschuld beweist, als bittere Ironie erst einen Tag nach der Entscheidung des IWF-Vorstandes, Lagarde für eine Amtszeit von fünf Jahren zur geschäftsführenden Direktorin zu wählen, veröffentlicht.

Das Komplott war offensichtlich erfolgreich. Wer wies die Ankläger an, diese Informationen bis zur Ernennung Lagardes als IWF-Chefin zurückzuhalten?
Wenn diese Informationen einige Tage früher an die Öffentlichkeit gelangt wären, hätte Lagardes Kandidatur möglicherweise in Frage gestanden.

Beim IWF wurde ein schneller Regimewechsel durchgesetzt, von den möglichen Auswirkungen der DSK-Affäre auf die französischen Präsidentschaftswahlen einmal ganz zu schweigen.
Christine Lagarde begann ihre fünfjährige Amtszeit als geschäftsführende Direktorin des IWF am 5. Juli auf dem Höhepunkt der griechischen Schuldenkrise.

Bis jetzt ist die mögliche Hypothese eines Komplotts gegen DSK von den etablierten Medien noch nicht aufgegriffen worden.