Taifun China,Taifun Nida China
© AFP 2016/ Anthony Wallace
Zahlreiche Bilder und Videos aus China sind in der Nacht auf Dienstag in den sozialen Netzwerken veröffentlicht worden und zeigen den Behördenangaben zufolge heftigsten Sturm seit 33 Jahren - den Taifun „Nida“.

Mit voller Kraft erreichte der Sturm in der Nacht auf Dienstag die südchinesische Küste und traf sie mit voller Wucht. Millionen Menschen konnten drei Tagen lang ihre Häuser nicht verlassen.


Internet-User haben den in Südchina wütenden Taifun und dessen Folgen gefilmt und online gestellt. Einige Videos zeigen, wie der Sturm schwere Konstruktionen zum Einsturz brachte oder Fahrzeuge bewegte.


#storm #TyphoonNida reaching Shenzhen. pic.twitter.com/bvGKETjuKc

— Ivan Montoya (@ivanmontoya) 1 августа 2016 г.
​Nach dem Sturm wurden auch Fotos mit den Folgen des Taifuns veröffentlicht - entwurzelte Bäume, menschenleer Straßen und Einkaufszentren.
„Nida“ brachte das öffentliche Leben in der Region fast zum Erliegen. Viele Flüge wurden gestrichen, Bahn- und Fährverkehr eingestellt, Schulen und Betriebe geschlossen. Die Bürger wurden angewiesen, sich für drei Tage mit Proviant einzudecken.


Nach Angaben der Agentur Xinhua gaben die Behörden der Millionenstadt Guangzhou erstmals die höchste Taifun-Warnstufe aus. Zunächst gab es zu den Opferzahlen keine Informationen.