In Neuseeland hat ein Teenager die Tötung von 25 Seebären gestanden. Er habe die Tiere, darunter auch neugeborene Jungen, mit einem Metallrohr zu Tode geknüppelt, weil er sie für "Schädlinge" gehalten habe, sagte der 19-Jährige laut einem Bericht der Zeitung Marlborough Express.
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© Bernd Wüstneck/DPA
Ein südafrikanischer Seebär im Rostocker Zoo: Seine Artgenossen in Neuseeland fanden ein trauriges Ende

Er bekannte sich schuldig, die Neuseeländischen Seebären, die zur Familie der Ohrenrobben gehören, im November am bei Touristen beliebten Ohau Point in der Nähe der Stadt Kaikoura auf der neuseeländischen Südinsel, getötet zu haben.

Ein Gericht in Blenheim verurteilte den 19-Jährigen dem Bericht zufolge wegen absichtlicher Misshandlung von geschützten Tieren und Waffenbesitzes. Das Strafmaß soll demnach im September verkündet werden

be/AFP