Das russische Zentrum für Aussöhnung der Konfliktparteien in Syrien hat gemeinsam mit Armenien fünfeinhalb Tonnen humanitäre Hilfsgüter in die syrische Provinz Latakia geliefert, wie das russische Verteidigungsministerium auf seiner Homepage mitteilt.
Syrien Hilfsmittel
© Sputnik/ Andrey Stenin
„Im Rahmen einer armenisch-russischen Aktion sind 5,5 Tonnen humanitäre Hilfsgüter wie Zucker, Mehl, Reis, Tee, Fleisch- und Fischkonserven an Einwohner der Stadt Latakia geliefert worden“, hieß es in der Mitteilung.

Für die Einwohner, die aus den von Terroristen besetzten Stadtteilen von Aleppo fliehen müssen, bleiben nach Angaben des Ministeriums Versorgungspunkte mit Lebensmitteln und Bedarfsgegenständen bestehen.

Der Waffenstillstand in Syrien lief am 19. September ab. Die von den Außenministern Russlands und den USA, Sergej Lawrow und John Kerry, am 9. September ausgehandelte Feuerpause war am 12. September in Kraft getreten. Laut dem russischen Verteidigungsministerium hatten am 18. September nur die syrischen Streitkräfte die Waffenruhe eingehalten. Von Seiten der Kämpfer waren Verstöße fixiert worden.