Bereits zum zweiten Mal in sehr kurzer Zeit müssen die Einwohner von Neuendorf im Sande bei Fürstenwalde ihren Ort verlassen. Denn wieder wurde eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Der 250 Kilogramm schwere Blindgänger soll danach gesprengt werden.
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Matthias Rabe und Detlef Jaab benötigten etwa eine halbe Stunde, dann war der Blindgänger entschärft.

Die Einwohner in Neuendorf im Sande (Oder-Spree) haben am Mittwochmorgen wegen eines Bombenfundes erneut ihren Ort verlassen müssen. Erst am 14. Juli war das Dorf wegen einer sowjetischen Fliegerbombe auf dem nahe gelegenen Flugplatz Fürstenwalde evakuiert worden.

Die Polizei überwachte am Mittwochmorgen, dass die etwa 250 Einwohner bis 09.00 Uhr ihre Häuser verlassen. Danach soll der 250 Kilogramm schwere Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg, der ebenfalls in Fürstenwalde gefunden wurde, zwischen 11.00 und 12.00 Uhr gesprengt werden. Zeitweilig werden auch einige Straßen gesperrt. Die Sprengung vor knapp zwei Wochen war problemlos verlaufen.

dpa/nbo