Im thüringischen Sömmerda hat eine Gruppe von 15 Menschen Asylbewerber durch die Stadt gehetzt. Sie griffen die drei Männer mit Schlägen und Tritten an, wodurch sie verletzt wurden.
Polizei symbolfoto, Blaulicht
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In Sömmerda ist am Wochenende ein Streit in eine Hetzjagd auf drei Asylbewerber ausgeartet. Alle drei wurden dabei verletzt, wie die Polizei am Montag mitteilte. Ausgangpunkt war ein Streit aus bislang ungeklärter Ursache zwischen den drei Männern und einer Gruppe von Deutschen. Die Asylbewerber seien am Sonntagfrüh nach einem Konzert des Sängers Oli P. mit Schlägen und Tritten angegriffen worden, wie die WAZ berichtet.

15 Menschen jagten sie zum Busbahnhof

Der Sicherheitsdienst brachte sie nach draußen. Dort hätten sich weitere Angreifer der Gruppe von Deutschen angeschlossen. Etwa 15 Menschen hätten schließlich die Asylbewerber Richtung Busbahnhof gejagt und volksverhetzende Parolen gerufen. Ein Großaufgebot der Polizei musste eingreifen. Ein 19-Jähriger konnte bislang als mutmaßlicher Täter ermittelt werden. Die Kriminalpolizei ermittelt weiter.

nbu/cvh/dpa