
Neben 176 Festnahmen wegen Zuhälterei zielte die Razzia auch auf die Kunden der kriminellen Menschenhändlernetzwerke. Zuvor hatten sich Beamte im Internet selbst als Jugendliche ausgegeben und damit Pädophile geködert. Der Zugriff erfolgte Ende Januar 2017. Dies berichten US-Medien wie die Los Angeles Times und die New York Daily News. Das LA County Sheriff’s Department gab eine Pressekonferenz über den Zugriff und veröffentlichte diese im Internet:
Auffällig ist jedoch, dass diese Nachricht von nahezu allen verbreitungsstarken etablierten US-Medien ausgeblendet wird.
Während der Großrazzia konnten auch 28 Minderjährige und 27 Frauen befreit werden, die sich zuvor in den Fängen des Menschenhändlerrings befanden und sexuell ausgebeutet wurden.
Bei den missbrauchten Minderjährigen handelt es sich vor allem um Kinder aus Pflegeeinrichtungen oder Pflegefamilien. In keinem anderen Bundesstaat der USA werden mehr Fälle von Menschenhandel dokumentiert wie in Kalifornien. Allein im Jahr 2016 verzeichneten die Behörden 1.323 Fälle in dem Sonnenstaat.
Auch auf Haiti gelang den Behörden diese Woche ein weiterer Schlag gegen einen der meist international arbeitenden Menschenhändlerringe. 13 Frauen und 20 minderjährige Mädchen, die in einem Beach Club sexuell ausgebeutet wurden, konnten im Zuge des Einsatzes befreit werden. Zwölf Verdächtige wurden verhaftet.



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