
Bei allen dieser Sterne handelt es sich um M-Zwergsterne mit vergleichsweise geringer Masse und in allen Fällen stimmen die Helligkeitsschwankungen mit der jeweils gemessenen Rotationsperiode des Sterns überein - weshalb die Astronomen schlussfolgern, dass die Helligkeitsschwankungen auf Objekte zurückgeführt werden können, die den Stern in gleicher Rate umkreisen.

Klicken Sie auf die Bildmitte, um zu einer vergrößerten Darstellung zu gelangen.
Die Astronomen selbst vermuten als Erklärung für die Helligkeitsschwankungen der beiden ersten Kategorien eine gemeinsame Ursache, während für die dritte Gruppe eine andere Erklärung zu finden sei. Auf diese Weise verbleiben bei der Kategorisierung der ungewöhnlich leuchtenden Sterne zwei Hauptgruppen:
- Die erste Gruppe aus 19 Sternen mit kurzen Rotationsperioden weisen plötzliche Veränderungen in ihrer Lichtkurve auf - meist in Folge stellarer Ausbrüche (sog. Flares). Die Autoren der Studie vermuten, dass diese Helligkeitsschwankungen durch warme koronale Gaswolken verursacht werden, die sich dann ringförmig um den Stern anordnen.
- Die zweite Gruppe aus 4 Sternen mit einer etwas Längeren Rotationsphase kennzeichnen einzelne und kurzweilige Schwankungen unterschiedlicher Stärke und Form. In diesen Fällen vermuten die Autoren, dass Wolken staubiger Trümmer diese Sterne die Schwankungen verursachen, die einen den Stern sehr nahen Planeten umkreisen, der in naher Vergangenheit mit einem anderen Himmelskörper des Systems zusammengestoßen war.
In weiteren Untersuchungen wollen die Forscher nun ihre Erklärungstheorien auf die Probe stellen und überprüfen, ob die für die beschriebenen Szenarien typischen Gase und Trümmer tatsächlich auch die beobachteten Lichtkurven erklären können.
Auf gewaltige künstliche Strukturen um die Sterne der zweiten Kategorie als Erklärung für deren Helligkeitsschwankungen gehen die Autoren in ihrer Studie derweil nicht ein.
- Die Studie mit ausführlicher Diskussionen der einzelnen Sterne und ihrer Lichtkurveneigenschaften finden Sie HIER als PDF.



Kommentare von Lesern
für unseren Newsletter an