Ankara hat Moskau dazu aufgerufen, die russische Außenstelle der türkischen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) in Moskau zu schließen, wie die Agentur Anadolu unter Berufung auf einen Sprecher des türkischen Außenministeriums meldet.
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Demnach ist dem russischem Interims-Botschafter, der nach dem Tod eines türkischen Soldaten an der Grenze zu Syrien ins Außenministerium in Ankara geladen wurde, mitgeteilt worden sei, dass im Fall eines ähnlichen Vorfalls Gegenmaßnahmen getroffen würden.

Am Vortag hatte der türkische Generalstab mitgeteilt, dass ein türkischer Soldat durch einen Scharfschützen-Schuss von syrischem Territorium aus getötet worden war. „Am 22. März ist unser Soldat bei seinem Bereitschaftsdienst im Bezirk der Stadt Reyhanli in der Provinz Hatay durch den Schuss eines Scharfschützen vom durch die syrischen Kurden der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) kontrollierten Territorium aus gestoben“, hieß es am Mittwoch.

Zuvor hatte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan bei seinem Moskau-Besuch seine Hoffnung darauf geäußert, dass Russland im Rahmen des Anti-Terror-Kamps auch das PKK-Büro in Moskau schließen würde.