Der Historiker und Autor Louis Serna hat die letzten vier Jahre damit verbracht, die Herkunft von zwei kunstvoll bearbeiteter Steinstelen zu ermitteln, die ursprünglich in einem Wald des US-Bundesstaates New Mexico gefunden wurden.
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Die erste Stele entdeckte er zufällig 2013 in der Hotellobby des St. James Hotels in Cimarron und da er sie sofort für außergewöhnlich hielt, fragte er die Hotelmitarbeiter nach deren Herkunft. Sie sagten ihm, dass es wohl eine alte Santa-Fe-Wegmarke gewesen sei, doch Serna konnte das nicht glauben und versuchte, von dem ehemaligen Besitzer des Gebäudes, Ed Sitzberger, nähere Informationen darüber zu erhalten. Der wiederum berichtete, dass die rund 1 m hohe Stele 1987 von einem Rancher in einem Wald entdeckt wurde und anschließend in seinem Hotel aufgestellt wurde. Serne gab sich mit dieser Geschichte aber noch nicht zufrieden und recherchierte in der Angelegenheit weiter, in der Hoffnung mehr Details zu der seltsamen Steinsäule zu bekommen.

Nachdem er weder von den Universitätsarchäologen, Historikern oder den Freimaurern Hilfe erhielt, konnte ihm zwar der U.S. Forest Service (Nationalforstverwaltung) einige Antworten geben, doch die warfen nur noch weitere Fragen auf. Denn die teilten ihm nämlich mit, dass die Stele aus dem Hotel lediglich eines von zwei solcher Steinsäulen sei, die im Carson National Forest von New Mexico gefunden wurden. Die zweite Stele befände sich noch immer dort und soll einst wahrscheinlich ebenfalls als Wegweiser gedient haben.

Serna ist skeptisch und glaubt nicht, dass diese rätselhaften Objekte zu diesem Zweck verwendet wurden. Er weist auf das Fehlen entsprechender Informationen auf den Steinen hin, schließlich sollten Wegmarkierungen anzeigen, in welcher Richtung sich etwas befindet. Dafür enthalten sie aber einzigartige Symbole wie das Templerkreuz und er vermutet, dass die Säulen eventuell Marker gewesen sein könnten, die bei der Besiedlung des Gebietes von ihren Entdeckern gesetzt wurden. Gegenüber dem TV-Sender KRQE NEWS 13 sagte er: „Ich bin kein Archäologe und da ich keine Archäologen habe, die mir helfen, musste ich selber irgendwie eine Theorie darüber entwickeln und das habe ich getan."

Er hofft nun, durch die TV-Sendung Unterstützung von Experten zu erhalten, die ihm beim Lösen des Rätsels helfen.