An der Plenarsitzung des 21. Internationalen Wirtschaftsforums in St. Petersburg unter dem Motto "Auf der Suche nach der Balance in der globalen Wirtschaft" nahmen das russische Staatsoberhaupt Wladimir Putin, Indiens Ministerpräsident Narendra Modi, Österreichs Bundeskanzler Christian Kern und Moldawiens Präsident Igor Dodon teil.
Putin
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Wladimir Putin: Was Merkel auch sagt - die Souveränität Deutschlands ist begrenzt
"In der Welt gibt es nicht so viele Länder, die das Privileg der Souveränität genießen. Ich will keinen beleidigen, aber was Frau Merkel [in ihrer Bierzeltrede] gesagt hat, ist Ausdruck eines Unmuts über eine beschränkte Souveränität, der sich seit langem angestaut hat", erklärte Wladimir Putin zu den jüngsten Spannungen zwischen der Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem US-Präsidenten Donald Trump. "Ich beteuere es Ihnen, was auch immer sie darauf antwortet", bemerkte er.
Im Rahmen der militärisch-politischen Bündnisse ist sie ganz offiziell eingeschränkt. Dort ist festgelegt, was erlaubt ist und was nicht. Und in der Praxis ist es noch härter. Man darf nichts tun, was nicht erlaubt ist. Wer erlaubt es? Die Führung! Wo ist die Führung? Sie ist weit weg",
begründete Putin seinen Standpunkt zur Äußerung der Bundeskanzlerin.


Kommentar: Damit meint er die psychopathischen Elite aus den USA.


"Ich wiederhole es, in der Welt gibt es nicht so viele Staaten, die ihre Souveränität behalten. Und Russland legt viel Wert auf die seine", sagte er abschließend.