Die Situation in Syrien hat sich laut Baschar al-Assad deutlich verbessert, weil sich die Terrormilizen Daesh (auch „Islamischer Staat“, IS) sowie „Dschebhat an-Nusra“ zurückziehen. Das Schlimmste sei schon vorbei, sagte der syrische Präsident am Samstag gegenüber dem TV-Sender WION.
Bashar al-Assad
„Die Situation in Syrien ist deutlich besser geworden, da sich die Terrorgruppierungen, hauptsächlich der IS und die ‚Dschebhat an-Nusra‘, zurückziehen oder ihre Kontrolle über Territorien verlieren. Somit ist die Lage vom militärischen Standpunkt aus zurzeit wesentlich besser als zuvor“, so Assad.

Ihm zufolge schließt das gesamte Bild von der Situation in Syrien nicht nur Kampfhandlungen, sondern auch andere Faktoren, darunter die von den Terroristen verbreitete Ideologie sowie deren Unterstützung seitens anderer Staaten, mit ein.

Zu solchen Ländern zählte Assad die Türkei, Katar, Saudi-Arabien sowie einige westliche Länder, darunter die USA, Frankeich und Großbritannien. Eine derartige Unterstützung verdeutliche den Beginn einer „neuen Ära“, die die Nutzung von Terrorismus für politische Zwecke möglich mache.

In Syrien dauert seit März 2011 ein bewaffneter Konflikt an, der laut Uno-Angaben bereits mehr als 220.000 Todesopfer gefordert hat. Den Regierungstruppen stehen bewaffnete oppositionelle, aber auch islamistische Terrorkämpfergruppierungen gegenüber.