© CC BY 2.0 / Peter Toporowski / Time Travel
Ein Mann aus der Region Eure-et-Loir südwestlich von Paris hat in der Nacht auf Montag seine Frau und danach sich selbst getötet, wie die Zeitung „Le Parisien“ berichtet. Bekannt wurde der Vorfall erst heute.

Die Polizei hat Fragmente einer Frauenleiche auf einem Bahngleis entdeckt. An Händen und Füßen waren Spuren von Klebeband zu erkennen. In der Nähe ist auch eine Männerleiche gefunden worden.

Die Polizei hat inzwischen die Identität der beiden Toten festgestellt. Es handelt sich um die 34-jährige Emelie und ihren 37-jährigen Ehegatten Guillaume.

Offenbar hatte der Mann seine Frau an die Bahnschienen gefesselt. Nachdem sie von einem Zug überrollt worden war, tötete er sich selbst.

Rund zwei Jahre war das Paar verheiratet. Sie hatten ein gemeinsames Kind und drei weitere Kinder aus anderen Ehen. Kurz vor dem tragischen Vorfall trennte sich das Paar. Der Mann war Zeitungsangaben zufolge seit drei Jahren arbeitslos und litt an einer Depression.

Um drei Uhr morgens rief der Mann die Verwandten mit der Bitte an, auf die Kinder aufzupassen. Dann holte er seine Frau in ihrer Wohnung ab. Das Tatmotiv wird derzeit ermittelt.