
Wie das Team um Michael Levin von der Tuft University in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Regeneration (DOI: 10.1002/reg2.79) berichtet, wurden die Experimente zum natürlichen Regenerationsverhalten der Plattwürmer unter Mikroschwerkraft und Schwankungen des geomagnetischen Feldes an Bord der ISS durchgeführt, um mehr über die ungewöhnlich ausgeprägten Fähigkeiten der Tiere zur Regeneration aller Körperteile - sogar inklusive des Kopfes samt Erinnerungen (...GreWi berichtete), sowie über das Leben im All und dessen Auswirkungen auf Zellaktivitäten zu erfahren.
Im Vergleich zu Kontrollgruppen der Plattwürmer (Dugesia japonica) auf der Erde stach besonders einer der raumfahrenden Plattwürmer fanden die Forscher nach einer Entwicklungsphase von knapp 20 Wochen an Bord der Raumstation zahlreiche Unterschiede. Unter all diesen Variationen, etwa einem stark veränderten Verhalten und Reaktionen auf Frischwasser, stach ein Exemplar besonders hervor, dem nach der ursprünglichen Disektion, genauer gesagt dem Entfernen von Kopf und Schwanz, sowohl am Kopf- als auch am Schwanzende einen (bzw. insgesamt also zwei) Köpfe nachwuchsen.
Diese Form der Regeneration war selbst den Wissenschaftlern bislang weder untergekommen noch anhand früherer Experimente oder Beoabchtungen bekannt: „Normale Plattwürmer tun das eigentlich nicht“, zitiert Live Science den Wissenschaftler. Und selbst als die Forscher diese beiden neuen Köpf unter irdischen Bedingungen ebenfalls entfernten, wuchsen dem Tier erneut zwei Köpfe nach.




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