Was tun, wenn ein Riesenasteroid auf die Erde zurast? Vor fünf Jahren hätte die Nasa nur eine Antwort: Beten. Jetzt aber hat die Luft- und Raumfahrtbehörde der USA, einen neuen, ausgeklügelten Vorschlag, wie das Portal svpressa.ru berichtet.

NASA
© NASA. Bill Ingalls
Ein vernünftiger Tipp wäre es gewesen, das Beten. Denn im Falle einer Asteroiden-Attacke blieben der Menschheit gerademal 425 Sekunden, um Gegenmaßnahmen einzuleiten. Ein Team von US-Wissenschaftlern hat dies schon 2001 vorgerechnet, wie das Portal schreibt.

Ganze sieben Minuten also, um Raketen zu starten, in den Erdorbit zu bringen und den Eindringling zu treffen. Alles unter der Voraussetzung, dass der gesamte Weltraum auf einer Entfernung von 12750 Kilometern permanent überwacht wird.


Kommentar: Vollkommen unmöglich zumal viele Kometen erst gesichtet werden können wenn sie bereits in der Erdatmosphäre sind.


Doch die Nasa hat schon einen Lösungsvorschlag für dieses Problem: Man könnte die gefährlichen Himmelskörper mit gelenkten „Rammböcken“ vom Kurs abbringen. Demnach müssten kleinere Asteroiden gekapert werden, um darauf Raketentriebwerke zu installieren und sie mit diesem Düsenantrieb in den Eindringling zu lenken. Dadurch käme dieser von seiner Flugroute ab.

Den Haken an der Sache braucht man gar nicht lange zu suchen, die Nasa gibt offen zu: Eine Kollision mit unserem Planeten wäre in so einem Fall auch nicht zu vermeiden, nur könnte der gefährliche Asteroid auf jene Länder gesteuert werden, die für die Menschheit „weniger bedeutend“ sind, wie es die US-Behörde laut dem Portal formuliert.


Kommentar: Kann man sich mehr entblößen? Ohne Gewissen kein Problem!


Welche Länder das sein könnten entscheidet dann Jener mit dem Steuerpult für die Abfang-Asteroiden - also Washington. Wir wäre es da mit einer diplomatischeren Lösung? Die Menschheit hat jetzt schon alle Mittel in der Hand, um sich vor ungebetenen Gästen aus dem Weltraum zu schützen. Dies haben laut dem Portal die Amerikaner selbst gezeigt.

Die Forscher des Los Alamos National Laboratory haben nämlich Folgendes errechnet: Um einen 1000-Meter-großen Asteroiden zu vernichten, der mit 30 Metern pro Sekunde auf die Erde zufliegt, wird ein nuklearer Sprengkopf mit einer Sprengkraft von einer Gigatonne TNT benötigt. 25 bis 30 Tonnen würde so eine Mega-Bombe wiegen - mit russischen Trägerraketen problemlos in den Weltraum zu hieven.

Eine Explosion dieser Abfangbombe wäre selbst auf niedrigerem Erdorbit für unseren Planeten unbedenklich, der Asteroid aber würde dadurch schlicht verdampfen, wie das Portal schreibt. Eine Lösung ohne „Rammböcke“, ohne „unbedeutende Länder“, die ausgelöscht würden.

Was dafür notwendig wäre, ist laut dem Portal ausschließlich politischer Wille: Dass die Weltraumnationen ihre Kompetenzen zusammenbringen und gemeinsam das Problem angehen - die Technik hat man ja schon.