US-Präsident Trump gab in einem Interview mit CBN News an, dass er und der russische Präsident Wladimir Putin "sich sehr gut verstehen" und dass "das ist eine gute Sache" sei. Trotz unterschiedlicher Ziele könne man Gemeinsamkeiten finden.


Kommentar: In der Tat ist es eine gute Sache.


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US-Präsident Trump und der russische Präsident Putin bei ihrer ersten persönlichen Zusammenkunft in Hamburg
Während die Ziele des russischen Präsidenten Wladimir Putin ganz andere seien als seine eigenen, da die beiden Staatschefs das jeweilige Wohl ihres Landes wollten, können sie dennoch Gemeinsamkeiten finden, sagte Donald Trump CBN News am Mittwoch.

Der US-Präsident gab an, dass er und der russische Präsident Wladimir Putin "sich sehr gut verstehen" und dass "das ist eine gute Sache" sei. Allerdings denkt er, dass Putin glücklicher wäre, wenn Hillary Clinton die Wahlen gewonnen hätte.


Kommentar: Das ist sehr unwahrscheinlich.


Obwohl die Ziele des russischen Präsidenten Wladimir Putin sich von seinen eignen unterscheiden, könnten sie sich auf bestimmten Gebieten einigen, sagte Donald Trump.

"Nun, er will, was für Russland gut ist, und ich will, was für die Vereinigten Staaten gut ist.“ Er denke, in einem Fall wie Syrien, wo sie zusammenarbeiten und einen Waffenstillstand vereinbaren können, gebe es viele andere Fälle, in denen es gut es positiv sei, miteinander auszukommen. Dennoch würde es Differenzen geben, da Putin immer das wollen wird, was für Russland am besten sei und Trump, was für die Vereinigten Staaten gut sei, so Trump.

Das allererste Treffen zwischen den beiden Führern am Rande des G20-Gipfels erwies sich als fruchtbar und half ihnen, "zusammen zu kommen", so die Einschätzung des US-Präsidenten. Manchmal könne man sich nicht einigen und in anderen Fällen ginge es.
Aber wir hatten ein gutes Treffen, es war ein persönliches Treffen, es war ein langes Treffen.
Die Leute hätten zuvor angenommen dass die beiden Präsidenten nicht miteinander auskämen.
Nun, wer sind die Leute, die das sagen? Ich denke, wir kommen sehr gut aus. Wir sind eine ungeheuer starke Atommacht, und das sind sie auch. Es macht keinen Sinn, keine Form von Beziehung zu haben. "
Zu den Themenfeldern, in denen der russische Präsident sicherlich andere Politik bevorzugt hätte, nannte Trump vor allem Energie und Rüstung. So habe er von Anfang an Fracking und weitere energiepolitische Maßnahmen unterstützt, um Energiepreise zu drücken, die Menge an Energie zu erhöhen und zu exportieren. Unter Hillary Clinton wäre zudem das Militär geschrumpft, anders als unter Präsident Trump. Beides würde Putin nicht gern sehen.