
Stattdessen zeigten die NH-Daten dann jedoch, dass die Pluto-Atmosphäre, die hauptsächlich aus Stickstoff, Methan und Kohlendioxid besteht, deutlich weniger ausgedehnt ist und dass die Verlustrate, mit der diese Atmosphäre in den Weltraum entschwindet, um das rund Hundertfache geringer ist als zuvor angenommen.
Beobachtungen mit dem Röntgen-Weltraumteleskop Chandra zeigen nun jedoch, dass von Pluto deutlich stärkere Röntgenemissionen ausgehen, als anhand der NH-Daten zur Pluto-Atmosphäre zu erwarten wären.
Auch die Streuung von solaren Röntgenstrahlung durch kleine Staubteilchen aus Kohlen-, Stick- und Sauerstoff, wie sie bei anderen kleineren Körpern im Sonnensystem für deren Röntgenstrahlung sorgen, stimme nicht mit den von Chandra gemessenen Werten überein, berichten die Forscher der John Hopkins University und des Harvard Smithsonian Centers for Astrophysics (CfA) vorab via ArXiv.org und in einer kommenden Ausgabe des Fachjournals „Icarus“.
Weitere Untersuchungen sein nötig, um die „rätselhaften Röntgenstrahlen von Pluto“ genauer zu verstehen.



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