Ein Kleinflugzeug musste an einem beliebten Badestrand bei Lissabon notlanden und verletzte dabei zwei Menschen tödlich.
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Ein Kleinflugzeug hat bei einer Notlandung an einem belebten Strand in Portugal zwei Badegäste in den Tod gerissen. Zu den Opfern gibt es widersprüchliche Aussagen. Laut dem Sender "TVI 24" handele es sich im einen 30-jährigen Mann und ein fünfjähriges Kind. Die Nachrichtenagentur AFP berichtet jedoch, ein 56-Jähriger und ein acht Jahre altes Mädchen seien ums Leben und gekommen und beruft sich auf Rettungskräfte.

Das Unglück ereignete sich am Strand von Sao Joao da Caparica in der Nähe der Hauptstadt Lissabon, während sich zahlreiche Menschen mitten in der Urlaubssaison am Ufer sonnten.

Pilot und Co-Pilot der Maschine des Typs Cessna 152 seien unverletzt geblieben und von der Polizei verhört worden, um die Gründe für die Notlandung zu klären, so die Zeitung Público. Medienberichten zufolge stammt das Leichtflugzeug aus einem Aeroclub im portugiesischen Torres Vedras. Die Insassen waren demnach offenbar ein Fluglehrer und sein Schüler.

Zunächst habe die Maschine den Mann tödlich getroffen. Dann sei sie - bereits mit einem abgeknickten Flügel - noch etwa 50 Meter weitergeschlittert und habe das Kind erfasst. An dem Strand waren zahlreiche Hilfskräfte im Einsatz, darunter auch Psychologen, die die geschockten Badegäste betreuten.

koe/dpa/AFP