Das 10-jährige Mädchen wurde sieben Monate lang von ihrem Onkel vergewaltigt. Als das Kind über starke Bauchschmerzen klagte, brachten es die Eltern in ein Krankenhaus im indischen Bundesstaat Punjab. Dort wurde die Schwangerschaft in der 26. Woche festgestellt.
Das indische Gesetz verbietet eine Abtreibung nach der 20. Woche, außer das Leben der Mutter sei gefährdet.

Also wandten sich die Eltern an ein Gericht, damit eine Abtreibung vorgenommen werden konnte. Am 18 Juli 2017 verweigerte das Bezirksgericht die Abtreibung. Somit musste das Postgraduierten-Institut für medizinische Bildung und Forschung (PIL) laut Hindustantimes, vom 28.Juli 2017 einen Bericht beim Obersten Gericht einreichen.

Heute hielt das Oberste Gericht ein Plädoyer und gab bekannt, da das Mädchen bereits in der 32. Woche sei, weder eine Abtreibung für das Mädchen noch für den Fötus gut sei und lehnte die Abtreibung ab.

Das Oberste Gericht bestimmte, dass das Mädchen in einer bestmöglichen medizinischen Einrichtung versorgt wird.

5-Jährige vergewaltigt, Krankenhaus verweigerte die Behandlung

Als im April 2017 ein kleines 5-jähriges Mädchen von zwei 15-Jährigen vergewaltigt wurde, gingen die armen Eltern mit dem Kind zur Polizeistation, um den Vorfall zu meldeten. In Indien ist es notwendig, dass ein erster Informationsbericht (FIR), also ein schriftliches Dokument über eine Straftat, ausgestellt wird. Doch anstatt ein Dokument auszustellen, gaben die Polizisten dem kleinen Mädchen ein Schmerzmittel und schickten es wieder nach Hause.

Als das Kind nach zwei Tagen immer noch stark blutete und sich ihr Zustand verschlechterte, brachten die besorgten Eltern das Mädchen am 24. April 2017 in das staatliche Krankenhaus. Doch da der Vater das Dokument, also das FIR nicht vorweisen konnte, um zu belegen, dass das Kind vergewaltigt worden war, wiesen die Ärzte die Behandlung des Kindes ab. Somit begann ein Spießrutenlauf des Vaters. Weder registrierte die Polizei den Fall, noch begannen die Ärzte mit der Behandlung des Kindes. Das Mädchen durfte zwar im Krankenbett bleiben und bekam Schmerztabletten, aber das war es dann auch. Bis sich laut hindustantimes am Donnerstag, den 27. April der Leiter des lokalen Kongresses einschaltete und die Polizei unter Druck setzte.

Alle 30 Minuten wird in Indien ein Kind vergewaltigt!

Der sexuelle Missbrauch von Kindern ist in Indien weit verbreitet. Insgesamt 10 854 Fälle von Vergewaltigungen von Kindern wurden im Jahr 2015 gemeldet. In den meisten Fällen ist es ein Verwandter des Opfers. Die Dunkelziffer dürfte noch weit höher liegen, so Experten. Siehe: Alle 30 Minuten wird in Indien ein Kind vergewaltigt - 5-Jährige vergewaltigt, Krankenhaus verweigerte die Behandlung - Schülerin darf nach Vergewaltigung Schule nicht mehr betreten

Indische Abgeordnete fordern eine Gesetzesänderung, da die Vergewaltigungen von Kindern in den letzten fünf Jahren um 151% gestiegen sind.

Quelle: dailytrust.com