
Es gibt aber auch immer wieder Stürme die Tod und Verwüstung mit sich bringen, trotz der in den letzten Jahren entwickelten Katastrophenvorsorge und des Katastrophenschutzes. So gibt es in jedem Barangay (Dorf) einen Katastrophenbeauftragten und mindestens ein Gebäude, das auch stärkeren Stürmen standhält, wo die Menschen Zuflucht suchen können. Das Frühwarnsystem auf den Philippinen ist hervorragend entwickelt, rechtzeitig werden die Menschen über heran nahende Stürme informiert.
In den letzten Jahrzehnten ereigneten sich sieben Naturkatastrophen die Tausende von Menschenleben kosteten
1. Taifun "Frank"
Taifun Frank internationaler Namen "Fengshen" verwüstet die zentralen Inseln am 20. Juni 2008 und kostete 938 Menschen das Leben.
Dieser Taifun ist auch der Hauptschuldige hinter einer der schlimmsten Tragödien auf den Philippinen; der Tod von mehr als 800 Passagieren,der "Princess of the Stars", die in der Nähe von Sibuyan Island in Romblon sank. Nur 52 Menschen überlebten den Vorfall.

Sisang, international auch als Nina bekannt, tötete 979 Menschen. Der Taifun traf die Region Bicol am 25. November 1987, wo er Erdrutsche am Vulkan Mayon verursachte.
3. Tropischer Sturm Sendong
Sendong, internationaler Name "Washi" verwüstete am 16. Dezember 2011 Nord Mindanao und tötete 1.080 Menschen. Die hohe Zahl der Opfer wird der Selbstzufriedenheit und Ignoranz der Bewohner zugeschrieben, die alle Warnungen über den herannahenden Sturm ignorierten.

International bekannt als "Ike", traf den Süden der Philippinen am 31. August 1984 und kostete 1363 Menschen das Leben.
5. Taifun Pablo
Am 3. Dezember 2012 entfesselte der Kategorie 5 Sturm "Pablo" seine Wut über Mindanao, wo er 1.900 Menschenleben forderte. Auf einer Breite von 500 Kilometern brachte "Pablo" zerstörerische Winde und Regen über grosse Teile der Central Visayas. Die meisten Menschen verloren ihr Leben durch Überschwemmungen.

Uring, international bekannt als "Thelma", überschwemmte die Stadt Ormoc auf Leyte und brachte am 15. November 1991 für mehr als 5.100 Menschen den Tod.
7. Supertaifun Yolanda
Der tödlichste, je aufgezeichnete Sturm war Yolanda, internationaler Namen "Haiyan", der das Leben von 6.300 Menschen kostete, die meisten von ihnen ertranken. Yolanda traf den Philippinen am 7. November 2013.
Winde von 235 Km/h (147 mph), in Böen von 275 KM/h (170 mph) trafen auf die Philippinen und machten Yolanda zum Stärksten Taifun der jemals aufgezeichnet wurde. Am schlimmsten wurde die Stadt Tacloban getroffen, die fast völlig zerstört wurde.
Auch fast 4 Jahre nach dem tödlichen Wirbelsturm leben noch immer 200.000 Menschen in Notunterkünften. Weder die Regierung Aquino noch die Duterte Administration konnten bisher ihre Versprechen einlösen und den Vertriebenen ein neues Zuhause bieten.




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