Impfungen sind segensreich, unverzichtbar, frei von Nebenwirkungen und die Rettung der gesamten Menschheit. Dieses Dogma geistert durch Schulmedizin und Gesundheitspolitik und hat sich auch inzwischen in den Köpfen von Nichtmedizinern festgesetzt. Oder mit anderen Worten: Eine Diskussion über den Nutzen und mögliche Nebenwirkungen von Impfungen grenzt fast an "Gotteslästerung".

Ich beobachte immer wieder, dass sich kaum einer der "Meinungsträger" in Sachen Impfungen einmal die Mühe gemacht hat, sich die Quellen und Studien zu besorgen und auch mal im Original anzuschauen.

Da bleibt es nicht aus, dass die Frage nach einer Impfpflicht immer häufiger diskutiert wird. Ich konnte mich dem auch nicht ganz verschließen, wie diese Beiträge dokumentieren: Die Frage nach der Wirksamkeit und Sicherheit von Impfungen wird von den Befürwortern immer gerne an statistischen Merkmalen festgemacht, wobei Fragen und Zweifel kategorisch ausgeblendet werden. In meinem Beitrag "Zusatzstoffe in Impfstoffen - Was Fans gerne verschweigen" vom März diesen Jahres geht es genau um diese Fragwürdigkeiten und Ungereimtheiten, die auf fast alle Impfungen anwendbar sind. Wir sind also weit entfernt, mit der Impfung die zuverlässige Medikation in den Händen zu halten, die Schulmedizin und Gesundheitspolitik uns dauernd vorbetet.

In einem weiteren Beitrag, diesmal zu den DTP-Impfungen, kommen ein paar Wissenschaftler zu Wort, die in Afrika in den 1980er Jahren eine Reihe von Impfkampagnen durchgeführt haben und jetzt deren Resultate veröffentlichten (The Introduction of Diphtheria-Tetanus-Pertussis and Oral Polio Vaccine Among Young Infants in an Urban African Community: A Natural Experiment). Die Ergebnisse hier fielen katastrophal aus. Denn die geimpften Kinder hatten eine signifikant höhere Mortalität als die ungeimpften. Die Autoren kommentierten ihre Beobachtungen mit einem vernichtenden Urteil: "Es gibt keine prospektive Studie, die gezeigt hat, dass DTP-Impfungen einen positiven Effekt auf die Überlebensrate der Geimpften haben."

Schwächung des Immunsystems bei Geimpften?

Die Autoren vermuteten ebenfalls, dass die höhere Mortalität durch eine Schwächung des Immunsystems durch die Impfung hervorgerufen wird. Ähnliche Ergebnisse hatten bereits ein paar Jahre zuvor holländische Wissenschaftler bei Kindern beobachten können: Grippeimpfung für Kinder schwächt Immunsystem. In meinem Beitrag "Ungeimpfte Kinder sind gesünder als Geimpfte" geht es ebenfalls um einen dieser seltenen Vergleiche zwischen "geimpft und ungeimpft", der zu dem Schluss kommt, dass die wenigen Vergleiche in dieser Richtung zu Ungunsten der Impfungen ausfallen.

Und wenn man dann noch mit in Betracht zieht, dass Impfungen praktisch keine Zulassung durchlaufen oder bestenfalls eine pro forma Zulassung, ohne Beweise für Wirkung und Sicherheit, dann sieht man wie weit es hier mit der Wissenschaft bestellt ist. In den USA haben Hersteller sogar Immunität im Falle von Nebenwirkungen und tödlichen Ereignissen. Die Betroffenen dürfen sich dann an die entsprechenden staatlichen Institutionen wenden, um hier eine Entschädigung zu beantragen. Die Hersteller dürfen sich sicher sein, sich niemals vor Gericht verantworten zu müssen. Solche Konstellationen sprechen für mich eine eindeutige Sprache, nämlich die, dass es nicht weit her sein kann mit der Sicherheit und Verträglichkeit von Impfungen. Denn wofür sonst gibt es für die Hersteller diese juristische Immunität?

Europäischer Gerichtshof stärkt Patienten mit Impfschäden

Wer als Befürworter von Impfungen felsenfest davon überzeugt ist, dass Impfungen der Segen schlechthin sind, der wird ein Urteil des europäischen Gerichtshofs zu möglichen Nebenwirkungen bestenfalls mit Befremden aufnehmen.

Laut der "Ärztezeitung.de" (EuGH stärkt Patienten-Position) gestehen die Richter geschädigten Geimpften so etwas wie eine "Produkthaftung" zu. Und diese Produkthaftung "ist nicht auf Fälle begrenzt, in denen es klare medizinische Belege für gesundheitliche Folgeschäden gibt." Das heißt, dass auch bestimmte Indizien als Beleg für eine schädigende Wirkung einer Impfung bei Gericht Anerkennung finden. Zum Beispiel wenn eine vermehrte Häufigkeit von Schäden nach einer Impfung zu beobachten sind, kann dies als Indiz gewertet werden, auch wenn die Wissenschaft der Schulmedizin solche Schäden nicht beschreibt.

Impfschäden nach Hepatitis B Impfung

Ein Patient aus Frankreich hatte nach einer Hepatitis-B-Impfung schwere Beschwerden bekommen, die im Nachhinein als Multiple Sklerose diagnostiziert wurden. Der Patient ist inzwischen verstorben. Die Familienangehörigen klagten gegen den Hersteller Sanofi. Die französischen Gerichte lehnten die Klage ab, da es keine wissenschaftlichen Nachweise für Folgeschäden dieser Art für Hepatitis-B-Impfungen gibt. In diesem Fall würde ich sogar diesem Gesichtspunkt zustimmen.

ABER: Es gibt keine solchen Nachweise, da niemand sich darum gekümmert hat! Wer Impfungen zulässt, ohne vergleichende Studien mit nicht geimpften Probanden durchzuführen, wird niemals solche Hinweise erhalten.

Vergleichende Studien zu Impfungen werden doch gar nicht durchgeführt!

Hier wird also die "Nichtdurchführung" von Studien als wissenschaftlicher Beweis für das Fehlen solcher Schäden gewertet. Das ist genauso, als wenn ich mir die Augen zu halte und dann meine Umgebung nicht mehr sehe. Und weil ich sie nicht mehr sehe, folgere ich daraus, dass es sie nicht gibt.

Indizien zu Impfschäden reichen ab sofort aus

Immerhin räumt der europäische Gerichtshof ein, dass Indizien ab jetzt ausreichend sein sollen, um entsprechende Ansprüche geltend zu machen. Sie müssen "hinreichend ernsthaft, klar und übereinstimmend" sein, um vor Gericht Gehör zu finden. Unter normalen, sprich wissenschaftlichen Bedingungen würde dieses Urteil ein deutliches Zeichen dafür sein, dass die Beurteilung von Wirksamkeit und Verträglichkeit von Impfungen auf vollkommen unwissenschaftlichen Prämissen beruht.

Da ist es kaum überraschend, dass entsprechende Nebenwirkungen und Schädigungen in der evidenzbasierten Realität auf die Betroffenen einstürzen. Deshalb auch die Immunität der Hersteller in den USA! Denn hinter den Kulissen scheint man zu wissen, welchen Schindluder man hier betreibt!

Die neue Qual der Impfbefürworter

Das Urteil des europäischen Gerichtshofs und die Anerkennung von Indizien als Impfschäden hat natürlich das rosarote Legoland der alles heilenden Impfungen gewaltig erschüttert. Dementsprechend sehen die Reaktionen aus, wie zum Beispiel in der Süddeutschen Zeitung (sueddeutsche.de/gesundheit/impfschaeden-schadenersatz-fuer-impfschaeden-auch-ohne-beweis-1.3562519).

Schon der Titel "Schadenersatz für Impfschäden - auch ohne Beweis" lässt vermuten, in welche Richtung dieser Artikel der Biochemikerin Frau Zinkant tendiert. Denn es gilt heute als selbstverständlich, dass Patienten mit Impfschäden offiziell keinen Impfschaden haben, sondern nur ein Problem mit ihrer Gesundheit, das aber auf keinen Fall etwas mit der Impfung zu tun haben kann. Es ist eigentlich unglaublich wie man zu dieser Auffassung kommen kann?

Neben der Erduldung einer Gesundheitsschädigung müssen die Impfgeschädigten auch noch den Beweis antreten, dass die Impfung ihre Gesundheit ruiniert hat! Kein Wunder also, wenn wir so wenig über Impfschäden hören. Denn das gesamte Setup läuft darauf hinaus, dass kaum ein Betroffener in der Lage ist, diesen geforderten Beweis zu liefern.

Patienten mit Impfschäden werden als "Deppen" eingestuft

Das beginnt mit der kaputten Gesundheit, die es in der Regel dem Patienten nicht ermöglicht, die dazu notwendige Energie aufzubringen. Die höchste Priorität der Geschädigten ist einfach die Wiederherstellung der Gesundheit und kein juristisches Tauziehen um Fragen, die gesellschaftlich per se als nahezu unzulässig angesehen werden. Sollte ein Patient es dennoch wagen, seine gesundheitlichen Probleme auf eine Impfung zurückzuführen, dann ist es immer wieder hilfreich, wenn man diese Leute als geistig etwas verwirrt (=Depp) einstuft, was nicht selten der Fall ist (alles nur Einbildung, Hypochonder etc. sind hier beliebte Einlassungen für diese Leute).

Mit dem Urteil des europäischen Gerichtshofs bekommen diese "Hypochonder" natürlich richtig Aufwind. Und dementsprechend reagiert auch die Artikelschreiberin der Süddeutschen. Sie schreibt: "Zahlreiche deutsche und britische Wissenschaftler haben ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs in Luxemburg zu Impfschäden scharf kritisiert. Die Entscheidung sei besorgniserregend, unwissenschaftlich und gefährde Impfprogramme." Dieser Kommentar kann an Unwissenheit kaum übertroffen werden. Ein Gerichtsurteil ist immer unwissenschaftlich, denn ein Gericht ist keine wissenschaftliche Institution. Oder anders herum: Eine wissenschaftliche Erkenntnis hat auch nichts mit einem Gerichtsurteil zu tun. Von daher ist es ein Witz, dem Gericht wissenschaftliche Kompetenzen abzusprechen. Das weiß das Gericht selber am besten.

"Jubel-Impfer" sehen ihre Impfprogramme gefährdet

Warum es den Jubel-Impfern aber wirklich geht (der "Casus knacktus"), das sind die "gefährdeten Impfprogramme".

Denn sollten Firmen für etwaige Nebenwirkungen zur Verantwortung gezogen werden, dann würde dies die gängige Impfpraxis infrage stellen. Es könnten etliche finanzielle Forderungen auf die Hersteller zukommen. Dies scheinen die Hersteller zu wissen, da sie wissen, dass das, was uns dauernd erzählt wird, noch "unwissenschaftlicher" ist als das europäische Gerichtsurteil.

Es könnte auch sein, dass die ganze Zulassungspraxis für Impfseren einer kritischen Überprüfung unterzogen wird und schlussendlich so aufgestellt wird, wie es auch für andere Medikamente üblich ist (Studien für Phase 1-4). Und das wäre dann in der Tat eine ernsthafte Gefährdung der Impfprogramme und der damit verbundenen, üblichen Mega-Umsätze.

Jeder Zweifel an Impfungen muss ausgerottet werden!

Damit dies nicht eintritt, ist es notwendig, jeden Zweifel Impfungen gegenüber auszurotten. So bezieht sich die Schreiberin des Artikels in der Süddeutschen auch auf den verstorbenen Franzosen, der nach der Impfung an multipler Sklerose erkrankt war. Sie bezeichnet diesen Zusammenhang zwischen Impfung und Erkrankung als einen "Glauben" seitens des Betroffenen, der im geschriebenen Zusammenhang, ohne es direkt zu nennen, nur auf eine Art "Irrglaube" hinauslaufen kann. Vielleicht hatte der Mann sich seine Erkrankung und dann seinen Tod nur eingebildet? Oder er hatte einfach nur "Pech"?

In der Sueddeutschen Online wird der Leser übrigens (psychologisch geschickt platziert!), mit einem bebilderten Hinweis auf einen weiteren Artikel konfrontiert, der die Überschrift trägt: "nicht impfen - ein tödlicher Irrtum", gefolgt von einem Teaser, der Masern als "extrem gefährlich" bezeichnet.

Nachdem der Leser also ganz wissenschaftlich in Angst und Schrecken versetzt worden ist und jetzt nach einer erlösenden Botschaft lechzt, kann die Süddeutsche nur schulterzuckend abwinken. Denn sie bezeichnet das europäische Gerichtsurteil als ein "Tür und Tor Öffnen für willkürliche Behauptungen". Auch hier kommt wieder die Sache mit der Beweislast für die Betroffenen, die durch dieses Urteil unterminiert wird.

Danach kommt die Vorschlaghammer-Argumentation der Schreiberin, dass Impfgegner und willkürliche Behauptungen so etwas wie die zwei Seiten einer Medaille sind. Denn diese Leute sehen Autoimmunerkrankungen, wie zum Beispiel Multiple Sklerose, Autismus, Guillian-Barré-Syndrom etc., als Nebenwirkungen beziehungsweise Folgewirkungen von Impfungen. Natürlich kann dies nicht sein, da, laut Aussage eines Experten für Infektionen im Kindesalter der Universität Oxford, "bevölkerungsbasierte Studien und Übersichtsarbeiten" keinen Kausalzusammenhang haben feststellen können. Aha!

Ich dachte immer, dass der goldene Standard in Sachen Studien ausschließlich prospektive, randomisierte, doppelblinde, Placebo kontrollierte Studien sind und nicht Übersichtsarbeiten und bevölkerungsbasierte Studien, was immer das für eine neue Art von Studie sein soll. Ich gehe jetzt einmal genauso unwissenschaftlich vor und vermute, dass diese Art von Studien sich wunderbar dazu eignen, das zu beweisen, was man bewiesen haben will.

Danach folgt die Klage, das ist ja so schwierig ist, "einen Kausalzusammenhang im Einzelfall zu widerlegen." Auch hier verstehe ich die Logik der Impfbefürworter entweder gar nicht oder nur zu gut. Wenn es darum geht, die segensreichen Wirkungen von Impfungen zu belegen, dann werden über die Statistik kausale Zusammenhänge gestrickt. Da versucht man statistisch zu "beweisen", dass mit dem Auftauchen der Impfungen bestimmte Erkrankungen und damit verbundene Todesfälle signifikant rückläufig waren. Das kann nur auf die segensreiche Wirkung der entsprechenden Impfung zurückgeführt werden, so der Schluss der Impffreunde. Zieht man dann aber Statistiken aus der Tasche, die zeigen, dass im gleichen Zeitraum mit Einführung der Impfung die Zahl der entsprechenden Nebenwirkungen ebenfalls zugenommen hat, dann ist plötzlich das gleiche (in der Tat fragwürdige) Verfahren nicht als Beweis für die mangelnde Sicherheit der Impfungen zulässig. Das was hier uns als Wissenschaft verkauft wird ist für mich nichts anderes als eine Doppelmoral zum Wohle der Wirtschaft.

So endet auch der Artikel der Süddeutschen mit der Befürchtung, dass das europäische Urteil zu einer Verunsicherung der Öffentlichkeit und zu mehr Impfmüdigkeit führt. Verunsicherung und Müdigkeit, beides sind Parameter, die geschäftsschädigende Eigenschaften haben. Und damit das Geschäft nicht leidet, sind sich die Protagonisten keiner noch so offensichtlichen Lüge und andere Blödartigkeiten zu schade.

Fazit

Die Unwissenschaftlichkeit rund um Impfungen und Immunisierung wird jetzt von einem unwissenschaftlichen Gerichtsurteil seitens des europäischen Gerichtshofs, ohne es direkt zu wollen, bestätigt. Die Mär von der Sicherheit und Unbedenklichkeit der Impfungen scheint immer mehr zu verblassen.

In meinem Buch: Die Impf-Epidemie gehe ich auf fast alle Impfungen genauer ein und versuche Betroffenen Patienten und Eltern auch die Alternativen darzulegen von "alles impfen" bis "gar nicht impfen". Zudem beschreibe ich eine Therapieschema, dass sich bei Impfschäden bewährt hat.