
"Das vielleicht interessanteste Ergebnis der Berechnungen ist, dass das Leben vergleichsweise früh entstanden sein dürfte, nämlich nur wenige hundert Millionen Jahre, nachdem die Erde ausreichend abgekühlt war, um flüssiges Oberflächenwasser wie Teiche oder Ozeane zuzulassen.
Kommentar: Also hat es den Anschein dass die Ergebnisse dieser Studie bisher auf rein mathematischen Brechungen beruhen und nicht auf beobachteten Fakten. Dennoch spricht bereits einiges für den Umstand das Bakterien, Viren und andere Mikroben durch Meteore/Kometen auf die Erde kommen:
Damals trafen ungleich mehr Meteorite auf die Erde als heutzutage", so die Autoren der Studie und führen weiter aus: "Weil unser Modell so viele Ergebnisse aus so vielen verschiedenen Bereichen einschließt, ist es erstaunlich, dass alles so schlüssig zusammenhängt. Jeder Schritt unseres Modells führte ganz natürlich zum nächsten." Dass dabei am Ende ein klares Bild herauskam ist für die Forscher "ein klares Indiz dafür, dass unser Szenario so falsch nicht sein kann".
"Um den Ursprung des Lebens zu verstehen, müssen wir die Erde so verstehen, wie sie vor Milliarden von Jahren war", zitiert die Pressemitteilung des MPIA-Pressemitteilung Henning. "Wie unsere Studie zeigt, liefert die Astronomie einen wichtigen Teil der Antwort. Die Details der Entstehung unseres Sonnensystems haben direkte Folgen für den Ursprung des Lebens auf der Erde."

"Basierend auf dem, was wir über die Planetenbildung und die Chemie des Sonnensystems wissen, haben wir ein konsistentes Szenario für die Entstehung des Lebens auf der Erde vorgeschlagen", erläutert Dmitry Semenov vom Max-Planck-Institut für Astronomie. "Wir haben plausible physikalische und chemische Informationen über die Bedingungen geliefert, unter denen das Leben hätte entstehen können."
Jetzt seien die Experimentatoren an der Reihe, um herauszufinden, wie das Leben unter diesen ganz spezifischen frühen Bedingungen tatsächlich entstanden sein könnte.



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