
Die Rufbereitschaft der atomar bestückten Bombenflieger begründen die Amerikaner mit der Sicherheitslage auf der koreanischen Halbinsel. Bisher blieben die wechselseitigen Angriffe zwischen Pjöngjang und Washington rein verbaler Art.
General David Goldfein erklärt zu der jüngsten Veranlassung:
Dies ist ein weiterer Schritt, um sicherzugehen, dass wir bereit sind. Ich sehe darin mehr als nur die Planung für ein bestimmtes Ereignis, vielmehr die Realität einer globalen Situation, in der wir uns weltweit befinden und in der wir sichergehen müssen, dass wir vorbereitet sind, um reagieren zu können.Goldfein sucht nach neuen Einsatzmöglichkeiten für Atomwaffen zur Abschreckung sowie im Gefecht und ermutigt Piloten, in ihren Einsätzen kreativ zu denken:
Die Welt ist ein gefährlicher Ort und wir haben Leute, die öffentlich über den Einsatz von Nuklearwaffen sprechen. Es ist nicht mehr eine bipolare Welt, in der es nur uns und die Sowjetunion gibt. Wir haben andere Spieler da draußen, die Nuklearfähigkeiten besitzen. Es war nie wichtiger, sicherzugehen, dass wir diese Mission richtig durchführen.Über die Schlagkraft Nordkoreas, welches immer wieder beteuerte, amerikanische Ziele ins Visier zu nehmen, gibt es nur Spekulationen. Von den USA initiierte Sanktionen sollten Pjöngjang von seinem Raketenprogramm abbringen. Nordkorea aber hält nach eigener Darstellung zum Eigenschutz hieran fest und beteuerte immer wieder, dass es sich nicht von seiner Aufrüstung abbringen lassen wird. Südkorea stockte jüngst seine Hilfsmaßnahmen für die leidende Bevölkerung Nordkoreas weiter auf.



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