Nachdem Russland vor einigen Wochen angekündigt hat, an einer eigenen staatlich geregelten Kryptowährung mit dem Namen "Krypto-Rubel" zu arbeiten, hören wir nun auch aus dem benachbarten Weißrussland eine interessante Nachricht in Bezug auf Digitalwährungen:
Aljaksandr Lukaschenka
© www.globallookpress.com
Der weißrussische Präsident Aljaksandr Lukaschenka
Der weißrussische Präsident Aljaksandr Lukaschenka hat den Erlass "Zur Förderung der Digitalwirtschaft" unterschrieben, dessen Ziel die Schaffung der optimalen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für den IT-Markt ist.

Es wird erwartet, dass internationale IT-Firmen nach Weißrussland ziehen, dort ihre Büros und Entwicklungszentren eröffnen und weltweit nachgefragte Produkte entwickeln und herstellen. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Sputnik lässt der Erlass erstmals den Handel mit Kryptowährungen und Coins zu. Außerdem dürfen ab jetzt die Ansässigen der weißrussischen Sonderwirtschaftszone, des Hochindustrieparks, durch Mining Kryptowährungen erzeugen.
Ob sich Weißrussland in Zukunft genauso wie Russland auch für eine eigene staatlich kontrollierte Kryptowährung entscheiden wird, die auf der sogenannten Blockchain-Technologie basiert, ist jedoch noch unklar.

Beim Nachbar Russland hat der stellvertretende Chef der Zentralbank Bitcoin vor nicht allzu langer Zeit als "dubioses Instrument" bezeichnet. Der Grund hinter dieser Äußerung ist unklar, jedoch besteht die Möglichkeit, dass Russland dieser Währung deshalb nicht traut, weil US-Interessen involviert sein könnten.

Der neue "Krypto-Rubel" soll auf der sogenannten "Blockchain-Technologie" basieren. Diese "Blockchain-Technologie" könnte durchaus sehr interessante und ungeahnte Früchte in naher Zukunft tragen.