Unwetter neuseeland
© dpa/Naomi James/New Zealand Defence Force
Einsatzkräfte in Neuseeland bereiten sich auf das Eintreffen des Zyklons "Gita" vor: Inzwischen ist der Sturm überstanden, doch in der Golden Bay sitzen nach Erdrutschen Hunderte Menschen fest.
Vor wenigen Tagen zog der Zyklon "Gita" über Neuseeland, nun hat das Land mit mehreren Nachfolgen zu kämpfen. Unter anderem sitzen hunderte Touristen in einer Bucht fest und zehntausende Menschen waren ohne Strom.
Nachdem die Menschen in Neuseeland den Zyklon "Gita" überstanden haben, ziehen weitere Unwetter über den Inselstaat hinweg. In der bei Touristen beliebten Golden Bay auf der Südinsel saßen am Mittwoch bis zu tausend Urlauber fest, nachdem ein Erdrutsch die wichtigste Straße in die abgelegene Bucht versperrt hatte. Die Behörden erwogen die Entsendung von Schiffen, um die Touristen fortzubringen.

Die heftigen Stürme entwurzelten auch andernorts Bäume und unterspülten Straßen. Zehntausende Haushalte waren ohne Strom. Vergangene Woche hatte "Gita" in Tonga und Samoa als Wirbelsturm der höchsten Kategorie fünf schwere Schäden angerichtet. Danach schwächte er sich leicht ab, fegte nun aber noch mit Windgeschwindigkeiten von 140 Kilometern pro Stunde über Neuseeland. Sieben Bezirke, darunter die größte Südinselstadt Christchurch, erklärten am Dienstag den Ausnahmezustand. Am Mittwochmorgen hieß es, die schlimmsten Befürchtungen hätten sich nicht bewahrheitet.

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