In der neuesten Dringlichkeitssitzung bei der UN hat der russische UN-Botschafter Wassili Nebensja im Fall Skripal Klartext gesprochen, nachdem die wahnsinnigen Vorwürfe der britischen Regierung gegen Russland immer noch nicht at acta gelegt wurden. Dabei forderte er die westlichen Partner abermals zu einer fundierten Kooperation auf.
Wassili Nebensja

"Das ist eine Schande" sagt Wassili Nebensja, als er die britische diplomatische Präsentation hochhält. Die darin aufgeführten Argumente für die vermeintliche Schuld Russlands im Fall Skripal sind dem russischen UN-Botschafter zufolge "eine Beleidigung des Verstands".
Sollte dies weiterhin nicht geschehen:
werde Russland den Fall als Provokation westlicher Geheimdienste sehen.
Der russische UN-Botschafter Wassili Nebensja und seine britische Kollegin Karen Pierce lieferten sich bei der von Russland einberufenen Dringlichkeitssitzung ein heftiges Wortgefecht. Zu einem Beschluss kam es danach nicht. Aber die Sitzung und vor allem der Auftritt des russischen Botschafters zeigte: In den letzten Tagen haben sich in der Skripal-Affäre die Gewichte verschoben.

~ RT Deutsch

Bei seiner fast 45-minütigen Rede betonte Wassili Nebensja ebenfalls:
Wir werden von Ihnen eine Antwort auf unsere Fragen fordern. Und wenn Sie uns diese Antwort verweigern, werden wir dies als Eingeständnis werten, dass Sie nichts als Verleumdung und üble Nachrede betrieben haben. Wir werden von Ihnen eine vollwertige Zusammenarbeit in Sachen Skripal fordern. Und wenn Sie uns dies verweigern, werden wir dies als einen Versuch werten, die Wahrheit zu verbergen.

~ RT Deutsch
Nebensja traf den Nagel auch auf den Kopf, indem er den Skripal-Fall eine "Mega Provokation" nannte:
Wir haben unseren britischen Kollegen gesagt, dass sie mit dem Feuer spielen und dass es ihnen leidtun wird", warnte er.

~ RT Deutsch