Italiens Regierung hat wieder zu den ungerechtfertigten Sanktionen gegen Russland klar Stellung bezogen. Italiens Vizeregierungschef und Innenminister Matteo Salvini erklärte am Samstag, dass das Thema der Aufhebung der Sanktionen gegen Russland alle anständigen Leute miteinander vereinigt. Er äußerte sich dazu im Rahmen der Feststellung, dass seine Partei "Lega" dieses Sanktionsende vorantreiben wird, wenn sie "in Europa regiert".
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© Reuters/Remo Casilli/File
Matteo Salvini
"Ich bin nach wie vor der Meinung, dass die Sanktionen nicht nötig sind. Die Frage bezüglich ihrer Abschaffung vereinigt alle anständigen Menschen", sagte Salvini nach der Großveranstaltung von Spitzenvertretern von elf rechtspopulistischen Parteien Europas in Mailand.

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Desweiteren bekräftigte Salvini, der für seine prorussische Position bekannt ist, seine Aussage, indem er klarstellte dass "die Sanktionen nur Schaden zufügen und nutzlos sind".
"Wenn das Instrument nicht funktioniert, wird es abgeschafft", sagte der Politiker.

"Lassen Sie mich in die Führung Europas, dann werden wir sehen", sagte Salvini in Bezug auf einen möglichen Termin für das Sanktionsende.

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Diese Stellungnahme Salvini's fand in Mailand anlässlich der Beendigung der Wahlkampfkampagne für die EU-Parlamentswahlen statt.
Salvini plant eine "Europäische Allianz der Völker und Nationen" nach der Europawahl, in der er sich erhofft, dass seine Partei die stärkste Fraktion wird.
Die Europawahl 2019 ist die neunte Direktwahl zum Europäischen Parlament. Sie findet vom 23. bis 26. Mai 2019 in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union statt. Salvini will Medienberichten zufolge nach der Europawahl nächste Woche die "Europäische Allianz der Völker und Nationen" gründen. Er habe das Ziel gestellt, im Europaparlament stärkste Fraktion zu werden.

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