Nach dem G20-Gipfel in Osaka begab sich US-Präsident Donald Trump auf den Weg nach Südkorea zu einem Treffen mit Südkoreas Präsident Moon Jae-in. Noch bevor Trump aus Japan abflog, verkündete er in Pressekonferenzen und den sozialen Medien die Hoffnung, sich vielleicht auch mit Norkoreas Präsident Kim Jong-un treffen zu können.
Kim Trump Grenze
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Donald Trump überschreitet Grenzlinie zu Nordkorea und schüttelt Hände mit Kim Jong-un
Kim Jong-un soll davon durch soziale Medien erfahren haben und ein kurzes Treffen samt Grenzüberschreitung des US-Präsidenten wurde einberufen.
Am Sonntag hat sich Donald Trump an der Demarkationslinie zwischen Nord- und Südkorea mit Kim Jong-un getroffen. Die beiden schüttelten sich dort die Hände. Im Ort Panmunjom betrat dann der Republikaner in einem historischen Schritt den Boden von Nordkorea. Ein amtierender US-Präsident war zuvor noch niemals in Nordkorea gewesen.

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Beide Präsidenten zeigten sich erfreut über das Zusammentreffen und erhoffen sich weitere positive Schritte in naher Zukunft.
Kim Jong-un sagte, er hätte nicht erwartet, Donald Trump jemals an der Grenze zu treffen. Nordkoreas Staatschef beschrieb sein persönliches Verhältnis zum US-Präsidenten als "exzellent". Der Handschlag habe "eine große Bedeutung für den Frieden". "Wir werden die Vergangenheit hinter uns lassen und in die Zukunft schreiten", betonte Kim Jong-un. Der US-Präsident betonte mehrmals sein gutes persönliches Verhältnis zum nordkoreanischen Staatschef, dem er bereits zweimal bei Gipfeltreffen in Singapur und Hanoi begegnet war. "Wir mochten uns vom ersten Tag an", sagte Donald Trump und teilte mit, er wolle Kim Jong-un "jetzt gleich ins Weiße Haus einladen".

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Auch Südkoreas Präsident Moon zeigte sich erfreut über diese Schritte beider Seiten und bezeichnete es sogar als Meilenstein:
Südkoreas Präsident Moon Jae-in, der den US-Präsidenten in die entmilitarisierte Zone begleitete, hatte die Pläne für ein kurzes Treffen der beiden Politiker als Ereignis von hoher Symbolkraft begrüßt. Ein Treffen zwischen Donald Trump und Kim Jong-un wäre ein "bedeutender Meilenstein". Er könne fühlen, "dass die Blume des Friedens auf der koreanischen Halbinsel" blühe, sagte Moon Jae-in.

Der US-Präsident hatte das Treffen angeblich in einer spontanen Einladung erst am Vortag via Twitter initiiert. In der Folge gab es offenbar eine hektische Last-Minute-Diplomatie, die zur Akzeptierung der Einladung seitens Nordkoreas führte. "Gestern habe ich mir so gedacht: Hey, wir sind hier, lasst uns treffen", erklärte Donald Trump kurz vor dem Treffen.

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