Ein F-18 Kampfjet der Nato versuchte sich der Maschine des russischen Verteidigungsministers, Sergej Schoigu, zu nähern. Die Maschine des Verteidigungsministers befand sich zu dem Zeitpunkt über "den neutralen Gewässern der Ostsee", so RT.

su-27 kampfjet
Das russische Verteidigungsministerium hat dementsprechende Videoaufnahmen publik gemacht. Diese zeigen, wie der NATO-Jet von einem russischen Kampfjet des Typs Suchoi Su-27, der das Flugzeug des Verteidigungsministers Schoigu eskortierte, abgeschnitten und verdrängt wird.

Schoigu war von Kaliningrad nach Moskau unterwegs. Sein Flugzeug wurde von zwei Su-27-Jets begleitet. Das russische Verteidigungsministerium erklärte, dass die F-18 "nicht in der Lage war, an Schoigus Flugzeug heranzukommen".

- RT Deutsch
Es ist nicht die erste Provokation der NATO. Entweder nähert sie sich russischem Luftraum oder anderen russischen Flugzeugen. Zuletzt wurde 2017 ebenso Schoigu von einem Nato-Kampfjet "besucht" und das Flugzeug befand sich damals auf exakt der gleichen Strecke. Bei der F-18 Maschine soll es sich um eine spanische Maschine gehandelt haben, die in Litauen stationiert ist. Laut Spiegel war es eine Provokation von Russland:
Der spanische Jet wird nach SPIEGEL-Informationen im Rahmen des Nato Air Policings eingesetzt. Die Nato-Kampfjets steigen auf, wenn sich Flugzeuge mit ausgeschaltetem Transponder in Richtung Westen bewegen. Das dürfte auch bei der Maschine des russischen Verteidigungsministers der Fall gewesen sein - russische Piloten tun dies regelmäßig, auch als Provokation.

- Spiegel Online
Es ist leider nicht bekannt, ob der Nato-Kampfjet versuchte, Funkkontakt aufzunehmen, doch kann man davon ausgehen, dass es eine Provokation der Nato war und nicht umgekehrt. Denn die NATO müsste wissen, welches Flugzeug sich wann und wo befindet, besonders dann, wenn es sich um Führungspersonen handelt.