Mit scharfen Worten hat der chinesische Verteidigungsminister in einer Rede in Peking die von den USA angezettelten Farbrevolutionen auf der ganzen Welt kritisiert und diese Aktionen zu Recht als die Hauptursache von Krieg und Unruhen auf unserem Planeten beim Namen genannt. Zwar erwähnte er nicht explizit Amerika, vom Kontext der derzeitigen Situation betrachtet ist jedoch klar, dass es sich hierbei nur um die USA handeln kann.
Wei Fenghe
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Wei Fenghe bei seiner Rede am Montag in Peking
Der chinesische Verteidigungsminister hat die USA scharf kritisiert. In einer Rede in Peking erklärte Wei Fenghe, die Einmischung in innere Angelegenheiten, Farbrevolutionen sowie die Politik des Regime Change seien die wahren Ursachen für Krieg und Unruhen in der Welt.

Der chinesische Verteidigungsminister Wei Fenghe hat den USA vorgeworfen, Farbrevolutionen in anderen Ländern anzuzetteln und eine "Taktik des langen Armes" einzusetzen, um sich in die inneren Angelegenheiten Chinas einzumischen.

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Wei Fenghe betonte darüber hinaus, dass sich China nicht einschüchtern lassen wird.
Auf dem Xiangshan-Forum, der alljährlich stattfindenden chinesischen Sicherheits- und Verteidigungskonferenz, erklärte Wei am Montag, dass Nationen ihre Differenzen durch Dialog und gegenseitigen Respekt beilegen sollten. China werde ausländischem Druck nie nachgeben. Wörtlich sagte Wei:
"Einmischung in innere Angelegenheiten anderer Länder, Anstiftung zu Farbrevolutionen oder sogar Versuche, die legitimen Regierungen anderer Länder zu stürzen, sind die wahren Ursachen von Kriegen und Unruhen in verschiedenen Regionen der Welt."
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Mit einem großen Knüppel kann man keine Probleme lösen.
Wei verurteilte Großmächte, die mit dem "großen Knüppel" aufträten und Sanktionen verhängten, um "maximalen Druck" auf andere Länder auszuüben:
"Wenn man den großen Knüppel schwingt oder auf die "Taktik des langen Armes" zurückgreift, kann man keine Probleme lösen. Und mit Sanktionen erzielt man nie Ergebnisse. Das chinesische Volk lässt sich nicht einschüchtern, wir haben keine Angst."
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