Bei einem Schusswechsel nach einem Überfall wurde ein Geldbote vor einer Frankfurter Ikea-Filiale schwer verletzt.
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© dpa / David Ebener
Symbolbild
Update 17.30 Uhr: Der 56-jährige Geldbote ist nach dem Überfall vor einer Ikea-Filiale in Frankfurt mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gekommen, Lebensgefahr bestehe dpa-Informationen zufolge aber keine.

In der Nähe des Tatorts fand die Polizei am Nachmittag außerdem ein ausgebranntes Auto. Es könne mit dem Überfall in Zusammenhang stehen, gab die Polizei am Samstagnachmittag bekannt. Nach dem Täter wird aktuell noch immer gefahndet. Er könnte möglicherweise bewaffnet sein.

Erstmledung: Frankfurt - Sie überbringen wertvolle Fracht und werden nicht selten zur Zielscheibe von Kriminellen: Auch in Frankfurt wurde nun ein Geldbote überfallen und liegt jetzt mit schweren Verletzungen im Krankenhaus.

Ikea-Filiale in Frankfurt: Schusswechsel bei Angriff auf Geldboten

Als der 56-Jährige am Samstagvormittag (09. November 2019) mit einer Geldkassette in den Händen eine Ikea-Filiale in Frankfurt Nieder-Eschbach verließ, griff ihn der Täter an einem Seitenbereich des Einrichtungshauses plötzlich an. Wie die dpa sowie verschiedenen Medien unter Berufung auf die Frankfurter Polizei melden, kam es im Zuge der Attacke noch im Eingangsbereich des Möbelgeschäfts zu einem Schusswechsel, bei dem der Geldbote schwer verletzt wurde.

Angriff auf Geldboten vor Frankfurter Ikea - Täter auf der Flucht

Indes gelang dem bislang noch unbekannten Angreifer die Flucht mit seiner Beute. Angaben, wie viel Geld sich in der Kassette befand, gibt es derzeit noch nicht.

Nun untersucht die Spurensicherung den Tatort und die Polizei fahndet nach einem Mann mit schwarzer Trainingshose und Kapuzenpulli. Momentan gehen die Beamten von einem Einzeltäter aus.

Nach Schusswechsel bei Angriff auf Geldboten: Betrieb in Ikea-Filiale läuft weiter

Der Betrieb in der Frankfurter Ikea-Filiale konnte allerdings trotz des Schusswechsels weiterlaufen; der Tatort im Eingangsbereich wurde jedoch zunächst abgesperrt. Unter den zahlreichen Kunden des Möbelhauses habe es außerdem keine Verletzten gegeben, sie sollen nun allerdings als Zeugen aussagen.

Zu einem spektakulären Überfall kam es unlängst auch in der albanischen Hauptstadt Tirana, bei dem die Räuber eine Beute in Millionenhöhe machten.