Nach der von der Türkei selbst verschuldeten Tötung türkischer Soldaten in Syrien und Erdogans Drohungen, Rache zu nehmen Versuch, die Lage im syrischen Idlib zu Gunsten der Türkei zu steuern, wurden bereits erste illegitime Aktionen gegen Syrien durchgeführt, mit Militärpersonal und Gerätschaften, die in Syrien agieren sollen.
Erdogan Putin
© Reuters Sputnik/Alexei Druzhinin
Russlands Präsident Wladimir Putin währen eines Treffens mit seinem türkischen Amtskollegen Recep Tayyip Erdoğan in Sotschi
Jetzt betonte der russische Außenminister Sergei Lawrow, dass die Türkei in Idlib einige wichtige Verpflichtungen nicht erfüllt habe, die Ankara aber eingegangen sei.
Er rief die türkische Führung zur Einhaltung der Abkommen von Sotschi auf.

Ankara hat mehrere wichtige Verpflichtungen im Rahmen der mit Moskau getroffenen Vereinbarung über die Normalisierung der Lage in der syrischen Provinz Idlib nicht erfüllt. Das erklärte der russische Außenminister Sergei Lawrow in einem Interview mit der Rossijskaja Gaseta. Er stellte fest:
"Leider hat die türkische Seite zu diesem Zeitpunkt einige wichtige Verpflichtungen nicht erfüllt, die das Idlib-Problem insgesamt lösen sollten. Erstens haben sie es versäumt, die bewaffnete Opposition, die mit den Türken kollaboriert und zum Dialog mit der Regierung bereit ist, von den Terroristen der Nusra-Front - die sich zu 'Hayat Tahrir al-Sham' verwandelt hat - zu trennen.

Der zweite Aspekt, der mit den Risiken und Bedrohungen aus der Deeskalationszone Idlib zusammenhängt, besteht darin, dass Hunderte von Kämpfern, darunter auch Mitglieder der Nusra-Front und 'Hayat Tahrir al-Sham', nach Libyen verlegt wurden, damit sie sich an der Eskalation der Kämpfe in diesem Land beteiligen.

Ich möchte noch einmal betonen, dass Russland in Anbetracht aller genannten Faktoren dieses Problem nicht allein lösen kann, aber es kann für die bedingungslose und akribische Erfüllung der Vereinbarungen über Idlib kämpfen. Darüber sprechen wir mit unseren türkischen Partnern."
~ RT Deutsch
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