Anfang diesen Jahres wurde der iranische Generalmajor Qassem Soleimani zusammen mit 9 weiteren Menschen von den Amerikanern völkerrechtswidrig im Iran durch einen Drohnenangriff umgebracht. US-Präsident Donald Trump gab kurz danach bekannt, dass er angeblich den Angriff in Auftrag gegeben habe und Soleimani ein böser Mensch sei, der es verdient habe, getötet zu werden. In Wirklichkeit deutet jedoch einiges auf ein anderes Szenario: Israel war der Hauptprofiteur dieses Angriffs und versuchte just zu diesem Zeitpunkt, die Amerikaner wieder einmal zu einem Krieg gegen den Iran aufzustacheln.
trump bolton

Donald Trump mit seinem Ex-Berater John Bolton
Trumps Handlung könnte also aller Wahrscheinlichkeit nach ein verzweifelter Versuch gewesen sein, diesen Krieg, der durch den Druck der Zionisten fast begonnen hätte, in letzter Sekunde zu verhindern. Das scheint auch gelungen zu sein. Übrigens wurde Donald Trump mittlerweile schon fast monatlich dazu gedrängt, neue Kriege zu entfachen und konnte stets gegen alle Widrigkeiten genau das verhindern. Nicht nur gegen den Iran, sondern auch gegen Venezuela, Nordkorea, China, Russland - um nur wenige Beispiele zu nennen. Trump ist somit bisher einer der wenigen, wenn nicht sogar der einzige US-Präsident, der keinen Krieg begonnen hat.

Jetzt fordert Teheran Interpol dazu auf, US-Präsident Donald Trump wegen der Tötung von Qassem Soleimani zu verhaften, obwohl Trump bisher der einzige Garant für den Frieden und gegen den Krieg mit dem Iran in der amerikanischen Regierung war.
Die iranischen Justizbehörden fordern von der Interpol, US-Präsident Donald Trump wegen der Tötung von Qassem Soleimani, dem Kommandeur der Quds-Brigaden der iranischen Revolutionsgarden, auf die internationale Fahndungsliste zu setzen. Dies meldete die Agentur Mehr.

"Es konnten 36 Personen identifiziert werden, die an der Attentatsvorbereitung beteiligt waren und sich mit der Tötung von Quassem Soleimani befasst hatten, darunter auch Politiker und Militärs der USA und anderer Länder", zitiert die Agentur den Staatsanwalt von Teheran, Ali Mehra.

Die Gerichtsbehörden haben einen Erlass herausgegeben, laut dem die besagten Personen zur Verantwortung gezogen und über die Interpol zur Fahndung ausgeschrieben werden sollen, damit Rechtsschutzkräfte weltweit zur Suche nach den Tatverdächtigen und zu ihrer Festnahme beitragen.

Dem Staatsanwalt zufolge werden die besagten Personen wegen "Mordes" und "Terrorismus" angeklagt. "Ganz oben auf der Liste steht US-Präsident Donald Trump", fügte er hinzu.

~ Sputnik
Statt Trump "ganz oben auf die Liste" zu setzen, sollte der Iran zum Beispiel Trumps ehemaligen Berater und Psychopath John Bolton ins Visier nehmen oder den genauso gewissenlosen US-Außenminister Michael Richard "Mike" Pompeo. Am besten wäre dieser Aufruf des Irans jedoch an die eigentlichen Drahtzieher in Israel gerichtet. Benjamin Netanjahu sollte dabei wahrscheinlich ganz oben auf der Liste sehen.