SOTT.net hat schon zu Beginn der Corona-Hysterie auf die Wahrscheinlichkeit hingewiesen, dass das Virus künstlich hergestellt wurde oder zumindest aus einem Labor stammt. Seitdem bestätigten eine ganze Reihe ranghoher Wissenschaftler in diesem Bereich diese Vermutung. Jetzt fordern weitere Experten in einem offenen Brief, diese Möglichkeit zumindest in Betracht ziehen, darunter auch der Genetiker Günther Theißen.
Fort Detrick, una instalación del Comando Médico del Ejército de Estados Unidos ubicada en Frederick, Maryland.

Der Ursprung von Corona? Fort Detrick, eine Einrichtung des Sanitätskommandos des US-Militärs in Frederick, Maryland
Bisher vertrat die WHO die Hypothese, dass SARS-CoV-2 auf natürlichem Wege entstanden ist. Doch nun kritisiert eine Gruppe von Forschern, darunter der Genetiker Günther Theißen, in einem offenen Brief, dass man auch die Möglichkeit eines Laborunfalls gründlich untersuchen sollte.

In den Mainstream-Medien wird SARS-CoV-2 gerne als eine "Naturkatastrophe", die über die Menschheit gekommen ist, dargestellt. Gestützt wird dies scheinbar durch die Expertenkommission der Weltgesundheitsorganisation (WHO), die am mutmaßlichen Ursprungsort des Geschehens, der chinesischen Millionenmetropole Wuhan, nach dem Ursprung des SARS-CoV-2-Erregers suchte. Die vierwöchige Untersuchung verlief jedoch ohne Ergebnis.

Dennoch erklärte der Leiter des WHO-Teams, dass ein Laborunfall am Institut für Virologie in Wuhan extrem unwahrscheinlich sei:
"Die Hypothese eines Laborunfalls ist extrem unwahrscheinlich. Das ist nicht die Hypothese, die wir für weitere Untersuchungen vorschlagen werden."
Stattdessen gehe man weiterhin davon aus, dass SARS-CoV-2 durch eine Zoonose von Fledermäusen ausgehend über ein anderes Tier als Zwischenwirt auf den Menschen übertragen wurde.

Mit diesen "Ergebnissen" rief die Organisation - zumindest bei einigen Wissenschaftlern - deutliche Kritik hervor. So fand die Mikrobiologin Rossana Segreto von der Universität Innsbruck Hinweise darauf, dass das Virus möglicherweise doch aus einem Labor des Instituts für Virologie in Wuhan stammt und kritisierte, dass man diese Möglichkeit bisher voreilig ausschloss. Segreto zufolge könne man auch nicht davon ausgehen, dass unter der Leitung des WHO-Expertenteams neutrale Untersuchungen stattfanden, denn ein Team-Mitglied, der britisch-amerikanische Zoologe und Experte für Infektionsepidemiologie Peter Daszak, sei ein enger Kooperationspartner des Instituts für Virologie in Wuhan.

Auch der Physiker Roland Wiesendanger von der Universität Hamburg sammelte in einer wissenschaftlichen Arbeit "zahlreiche und schwerwiegende Indizien", die dafür sprächen, dass das Virus aus einem Labor freigesetzt wurde.

~ de.rt.com
Die Experten wiesen darauf hin, dass die Untersuchungen des WHO-Expertenteams, anders als von den Medien dargestellt, weder unabhängig noch transparent waren.
Nun kritisiert eine Gruppe von Forschern in einem offenen Brief, dass die Möglichkeit eines Laborunfalls zu früh ausgeschlossen wurde und gründlich untersucht werden sollte. Weiterhin wiesen sie in ihrem Schreiben darauf hin, dass die Untersuchungen des WHO-Expertenteams, anders als von den Medien dargestellt, nicht unabhängig und transparent waren.

Der größte Teil der Feldarbeit sei beispielsweise durch die chinesische Seite des Expertenteams erfolgt und die Ergebnisse wurden den internationalen Mitgliedern des Teams lediglich zur "Überprüfung und Diskussion in einem von der chinesischen Seite gewählten Format übermittelt". Zudem habe mindestens ein Mitglied bereits vor den Untersuchungen starke Überzeugungen in Bezug auf die Zoonose-Hypothese geäußert.

Einer der Unterzeichner des offenen Briefes ist Günter Theißen, Lehrstuhlinhaber für Genetik an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. In einem Interview mit ntv erläuterte er die Hintergründe, die zur Entstehung des offenen Briefes führten. Wie Theißen erklärte, müsse man, selbst wenn es nur eine Restwahrscheinlichkeit gebe, der Möglichkeit eines Laborunfalls nachgehen, um der Öffentlichkeit klar zu machen, dass vorurteilsfrei in alle Richtungen ermittelt wird. Die Unterzeichner des Briefes wollen dabei keine Vorurteile schüren, doch derzeit habe man nicht den Eindruck, dass vorurteilsfrei "wie bei einem Kriminalfall" in alle Richtungen ermittelt wird.

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