Ob Angelscheine oder amtliche Beglaubigungen - für all das müssen die Einwohner von Buxtehude (Niedersachsen, knapp 40.000 Einwohner) ihr örtliches Bürgerbüro besuchen. Das "Stadthaus", wie die Gemeinde selbst ihren Verwaltungssitz nennt, war jedoch in den vergangenen zwei Wochen für den Publikumsverkehr nahezu geschlossen, wie nun unter anderem die Bild-Zeitung meldet. Der Grund seien wiederholte Aggressionen durch einen psychisch auffälligen Flüchtling, der bei seinen Gewaltausbrüchen auch schon einen Menschen schwer verletzt haben soll.
Der erste Stadtrat Ralf Dessel wird in der Bild mit den Worten zitiert: "Wir mussten das Stadthaus aus Sicherheitsgründen für den allgemeinen Publikumsverkehr schließen. Das Gebäude konnte man nur noch betreten, wenn man einen Termin hat." Ab dieser Woche (Montag, d. Red.) sollte dann wieder ein normaler Publikumsverkehr möglich sein.
Die Stadt ergriff vorsichtshalber aber auch andere Vorsichtsmaßnahmen gegen den Mann, der aus dem Sudan stammen soll. "Wir haben nun seit gut 10 Tagen einen privaten Sicherheitsdienst engagiert. Der wird zunächst bis auf unbestimmte Zeit bleiben, bis wir wissen, wie es mit dem Mann weitergeht", wird Dessel weiter zitiert. Der Sicherheitsdienst koste, so will Bild wissen, etwa 500 Euro pro Tag.
Kommentar: Es handelt sich dabei nur um einen einzelnen Mann.
Aktuell wird der Angreifer in der Psychiatrie behandelt
Auch das Tageblatt hatte über eine "Gewaltserie" im Umfeld des Buxtehuder "Stadthauses" berichtet. Der obdachlose Mann soll bereits mehrfach durch Körperverletzungen, sexuelle Belästigung und Beleidigungen aufgefallen sein. Für das "Stadthaus" sei deshalb ein Hausverbot ausgesprochen worden. Als der Mann jedoch erneut auftauchte, musste er durch vier Polizisten gebändigt werden. Aktuell sitze er in der Psychiatrie, eine Abschiebung in seine Heimat sei nicht möglich, heißt es in dem Artikel weiter.
Auch WELT-Reporter Gerrit Schröder hat vor Ort über den Fall recherchiert und bestätigte im Gespräch mit WELT-Moderator Carsten Hädler das Geschehen weitgehend.
Ihm zufolge könne der Mann nicht abgeschoben werden, da er über einen subsidiären Schutzstatus verfüge. Unter anderem der Flüchtlingsrat Niedersachsen hatte in den vergangenen Jahren vor Sicherheitsrisiken und Verfolgung in dem Land gewarnt. Ein (befristeter) Abschiebestopp des Bundeslandes endete allerdings im Jahr 2023. Im Sudan herrscht jedoch weiterhin Bürgerkrieg, sodass Rückführungen aus Deutschland nahezu ausgeschlossen sind.
Kommentar: Und jetzt terrorisiert er eine deutsche Verwaltung.
Der Mann lebe schon seit etwa zehn Jahren in Deutschland und sei in der Region mehrfach auffällig geworden, ergab die WELT-Recherche weiter. Zuletzt etwa habe der Sudanese im benachbarten Horneburg einen Apotheker mit einem Faustschlag im Gesicht schwer verletzt.
Kommentar: Und er ist wieder freigekommen? Fremdgefährdung? Richterlicher Beschluss? Oder gelten diese Rechtsmittel nur für deutsche Bürger?
Das Opfer habe dabei fast sein Augenlicht verloren, berichtete Reporter Schröder weiter. Der Angreifer sei dann zur weiteren Unterbringung weiter nach Buxtehude geschickt worden, wo er seit Anfang August für Unruhe sorgte.
Der Mann, der gut Deutsch spreche, habe dabei laut WELT-Informationen zunächst sogar einen freundlichen Eindruck gemacht. Bei Negativbescheiden oder Ablehnungen jedoch sei er "sehr ausfallend" geworden, und habe die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Verwaltung wiederholt "belästigt und beleidigt".
Kommentar: Je lauter man schreit, desto besser wird man beschützt.
Daraufhin sei das bereits erwähnte Hausverbot ausgesprochen worden, an dass sich der Mann jedoch nicht gehalten habe. Die aktuelle Unterbringung in der Psychiatrie sei jedoch keine Dauerlösung, auch wenn der Landkreis nun prüfe, ob diese auch längerfristig erfolgen könne.
krott




Kommentar: Forensik? Es ist eine Farce, was in Buxtehude geschah. Anstatt eine gewalttätige Person rechtlich und medizinisch zu versorgen, werden Bürger ausgesperrt.