
Dies sagte Regierungschefin Yingluck Shinawatra am Sonntag vor Reportern. Dort drohten weiträumige Überschwemmungen, weil das Wasser an mehreren Stellen durch die Barrieren des Prapa- und Rangsit-Kanals gebrochen war. Der Prapa-Kanal versorgt die Zwölf-Millionen-Metropole mit Leitungswasser. Die Wasserversorgung sei nicht gefährdet, sagte Yingluck. Soldaten und Freiwillige waren im Einsatz, um Sandsackwälle zu reparieren. «Das dürfte sechs Stunden dauern», sagte ein Sprecher des Krisenzentrums.
Flughafen noch in Betrieb
Das Flughafengelände liegt rund 20 Kilometer nördlich der Innenstadt. Dort ist auch das Krisenzentrum der Regierung untergebracht.
Der Flughafen, der vor allem Inlandsflüge abwickelt, war am Sonntag noch in Betrieb. Nach Angaben des Krisenstab-Sprechers ging der Wasserstand im angeschwollenen Fluss Chao Phraya westlich von Bangkok leicht zurück. Zuvor war der Fluss an einigen Stellen über die Ufer getreten. Auch dort werde fieberhaft daran gearbeitet, die Sandsackwälle zu verstärken. Das Hochwasser sei unter anderem entstanden, weil der Wind im Golf von Thailand gedreht und Wasser in die Flussmündung gedrückt habe. In der Provinz Nonthaburi nördlich von Bangkok waren Chemikalien im Hochwasser entdeckt worden. Sie seien aus einer Batteriefabrik ausgelaufen, sagte der Sprecher. Das Leck sei geschlossen worden.



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