
Die WHO sei über den Fall informiert, könne aber derzeit nichts über die Ursache sagen, da sie noch keine Berichte der vietnamesischen Behörden habe einsehen können, sagte der örtliche Chef der UN-Behörde, Wu Guogao, in Hanoi.
Mehr als 170 Menschen sind demnach bislang an dem mysteriösen Leiden erkrankt, mindestens 19 haben es nicht überlebt.
Geschwüre, die aussehen wie schwere Brandverletzungen
Die Opfer klagen unter steifen Gliedmaßen, an ihren Händen und Füßen bilden sich schmerzhafte Geschwüre, die aussehen wie schwere Brandverletzungen.
Medienberichten zufolge entwickelt jeder zehnte Erkrankte ernsthafte Leberstörungen. Besonders häufig betroffen sind laut den Ärzten Kinder unter zehn Jahren.

Auch scheine die Hautkrankheit nicht hochansteckend zu sein. Noch habe die Regierung in Hanoi keine Hilfe angefordert.
Ärzte wissen bislang noch nichts über die Krankheit
Die Ärzte vor Ort sind ratlos. Das Gesundheitsministerium habe eine Untersuchung eingeleitet, die Ergebnisse stünden aber noch aus, sagte die Leiterin des Gesundheitszentrums von Ba To, Dang Thi Phuong.
"Deshalb wissen wir derzeit noch nicht viel über diese Krankheit", ergänzte sie. Ihren Aussagen zufolge will das Gesundheitsministerium schon bald ausländische Experten in die Region holen, um mehr über die Erkrankung und die richtige Behandlung herauszufinden.
AFP/oc



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