Duschnabe/Moskau - Ein Erdbeben hat am Donnerstag Tadschikistan erschüttert. Das Epizentrum mit Stärke 5 lag nach Behördenangaben 435 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Duschanbe. Der russische Militärstützpunkt in dem zentralasiatischen Staat wurde nicht beeinträchtigt.

Das Epizentrum lag ca. 20 Kilometer von der chinesischen Grenze entfernt, erfuhr RIA Novosti aus der Erdbebenwarte Duschanbe. Angaben über Opfer oder Zerstörungen liegen keine vor.

Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums haben die Erdstöße die Kampfbereitschaft der russischen Militärbasis 201 und der anderen russischen Militäranklagen in Tadschikistan in keiner Weise beeinträchtigt. „Die diensthabenden Kräfte leisten ihren Dienst ohne Beeinträchtigung. Die Soldaten führen ihre Aufgaben aus. Die Kampfführungs- und Kommunikationssysteme wurden nicht beschädigt. Opfer gibt es keine“, hieß es.

Die Militärbasis 201 in Tadschikistan ist mit 7000 Soldaten der größte Stützpunkt der russischen Landstreitkräfte im Ausland. Russland betrachtet die 2004 eingerichtete Basis als einen wichtigen Sicherheitsfaktor in Zentralasien.