Gefangen wurde das Tier im Rahmen eines Forschungsprogramms, dass sich mit der problematischen Invasion der Everglades durch illegal ausgewilderte Tigerpythons (Python molurus bivittatus) beschäftigt.
"Dieses Ding ist wahrhaft monströs", kommentiert Kenneth Krysko vom Florida Museum of Natural History auf dem Campus der University of Florida (UF) den Fang. "Ihr Körperdurchmesser beträgt bis zu 30 Zentimeter. Ihre Ausmaße zeigen uns, dass die Tiere in den Everglades sehr lange überleben zumal es hier in freier Wildbahn kein anderes Tier gibt, das die Ausbreitung der Schlangen unterbindet. Das ist ein wirkliches Problem für das Ökosystem der Everglades."

Python verschlingt einen (kleineren) Alligator
"Noch vor 25 Jahren war es wirklich schwer, die Tiere und ihre Ausbreitung zu studieren, da ihre Anzahl noch klein und ihr Verhalten geradezu kryptisch war", erläutert Krysko. "Heute kann man sie nahezu jeden Tag antreffen. Kürzlich haben wir alleine an einem Tag 14 Exemplare entdeckt."
Anhand der 87 Eier, die im Innern der Schlage gefunden wurden, erhoffen sich die Forscher nun neue Rückschlüsse auf das Reproduktionsverhalten der Tiere in freier Wildbahn. "Es gibt bislang nicht viele Informationen darüber, wie viele Eier eine trächtige weibliche Schlage in freier Natur in sich trägt. Der aktuelle Fund zeigt uns, dass es sich wirklich um sehr reproduktive Tiere handelt, was auch dazu geführt hat, dass die Tiere zu einem Problem geworden sind."
Quelle: ufl.edu, Florida Museum of Natural History




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