
Franziska befand sich bei der Attacke mitten auf dem See und musste erst noch etwa 150 Meter zum Ufer schwimmen. Dort alarmierte sie ihren Vater, der zur gleichen Zeit einen Triathlon auf dem See fotografierte.
Bürstenzähne hinterließen Schürfwunden
Ein Notarzt versorgte die Bisswunden. Das Mädchen hat bei dem Angriff keine schwerwiegenden Verletzungen erlitten, doch hatte ihr der Wels mit seinen Bürstenzähnen schmerzhafte Schürfwunden zugefügt.
Der Wels ist vermutlich gut zwei Meter lang
„Das ist die Angriffstaktik des Wels: Er saugt einen mit seinem riesigen Maul an und versucht sein Opfer dann nach unten zu ziehen“, erklärt Vater Helmut Steiner, der selbst angelt. Die Breite des Maulabdrucks des Wallers lässt auf einen etwa zwei Meter langen Fisch schließen wie das Angler-Magazin „Fisch und Fang“ berichtet. Möglicherweise hat sich der Riesenwels bei der Brutpflege von der Schwimmerin gestört gefühlt, vermutet das Magazin. In seltenen Fällen könne es dann zu einem Angriff auf Menschen kommen.
Helmut Steiner will nun zusammen mit weiteren Anglern den Fisch erlegen. Er nennt den Waller nur noch das „Viech“. Heute Abend eröffnet er die Jagd auf den Wels. „Meine Tochter ist schon größer und konnte sich verteidigen, aber wenn ein solches Tier ein kleines Kind angreift, hat es keine Chance. Diese Riesenviecher müssen raus.“ Für seine Tochter ist der Badespaß erst einmal vorbei. „Ihr geht es zwar körperlich wieder gut, aber der Schock sitzt tief“, so Helmut Steiner.
spa




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