Riesenrad auf Jahrmarkt vom Sturm umgerissen. Überschwemmungen und Springfluten in den Regionen Malaga, Murcia und Almería.
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Barcelona. Nach den Unwettern in Südspanien und einem Tornado auf einem Rummelplatz bei Valencia stehen gewaltige Aufräumarbeiten an. Der Wetterdienst versprach der Region für das ausklingende Wochenende abziehenden Regen. Die Suche nach zwei Vermissten ging unterdessen weiter.

Der Tornado südlich von Valencia riss auf einem Jahrmarkt ein Riesenrad um und beschädigte weitere Fahrgeschäfte. 35 Menschen wurden dabei in der Kleinstadt Gandia verletzt, 15 von ihnen schwer. Medienberichten zufolge war die Kirmes zur Zeit des Unglücks am Freitagabend für die Öffentlichkeit geschlossen, alle Verletzten seien Mitarbeiter des Rummelplatzes.

Von Überschwemmungen geplagt waren nach schwerem Regen und Springfluten vor allem die Provinzen Malaga im Süden sowie Murcia und Almería im Südosten. Häuser standen unter Wasser, Autos wurden fortgespült. Zehn Menschen kamen ums Leben, darunter auch zwei Kinder. Die Behörden teilten mit, dass eine Britin und ein Obdachloser vermisst würden.

Hunderte Anwohner mussten nach Medienberichten wegen der Überschwemmungen ihre Häuser verlassen. Das Wasser unterbrach auch die Hochgeschwindigkeitsverbindung zwischen Madrid und Valencia und weitere Regionalverbindungen.