Auch die westliche Schulmedizin sieht endlich ein, dass Prävention die beste Medizin ist, wenn es darum geht, Krankheiten zu verhindern und gesund zu bleiben. Nur leider sieht die Prävention in dieser von Konzernen beherrschten Medizin so aus: Den Patienten wird nahegelegt, völlig gesunde Körperteile wegoperieren zu lassen, um so die Entwicklung chronischer Krankheiten wie Krebs zu verhindern.
Operation, Ärzte
Wenn das für Sie zu schockierend klingt, um wahr zu sein, dann überzeugt Sie vielleicht eine CNN-Gastkolumne, in der kürzlich eine gutmeinende Mutter von zwei Kindern schrieb, sie habe sich aus Angst vor einer späteren Brustkrebserkrankung beide Brüste entfernen lassen. Da ihre Mutter, Tante und Großmutter allesamt an Brust- oder Eierstockkrebs gestorben waren und bei ihr bei einer Untersuchung das »Brustkrebs-Gen« nachgewiesen worden war, hatte sich Allison Gilbert selbst eingeredet, eine präventive Mastektomie beider Brüste für sie sei das Beste, um einer Brustkrebserkrankung zu entgehen.

Märchen: Krebs ist eine genetisch bedingte Krankheit, die nicht durch Ernährung verhindert werden kann

Wie viele andere Frauen in der westlichen Welt hatte sich auch Gilbert offenbar erzählen lassen, Krebs sei in erster Linie eine genetisch bedingte Erkrankung, die innerhalb der Familie vererbt werde, der Betroffene könne nichts tun, um ihr aus dem Wege zu gehen. In Wirklichkeit ist inzwischen wissenschaftlich erwiesen, dass diese Theorie über das Krebsrisiko falsch ist. Trotzdem hält sie sich hartnäckig und wird vom Medizin-Establishment und den Mainstreammedien nachgebetet.

Wie Gilbert in ihrem CNN-Beitrag detailreich erklärt, hatte sie die Angst vor dem Krebs bewogen, ihre gesunden Brüste entfernen zu lassen. Gleichzeitig gestand sie, dass zahlreiche Ärzte diese barbarische Prozedur in ihrem Fall empfohlen hatten. Sie habe »seit mehr als zehn Jahren als [Brustkrebs-] Hochrisikopatientin unter besonderer Beobachtung« gestanden, ohne dass sich je der geringste Hinweis auf Krebs ergeben hätte, dennoch sei sie zu dem Schluss gekommen, das reiche nicht aus, sie müsse sich die Brüste entfernen lassen.


Märchen: »Präventive« Chirurgie ist ein geeignetes Mittel zur Krebsverhütung

Anscheinend war Gilbert jahrelang mit dem Märchen indoktriniert worden, die so genannte präventive Chirurgie könnte ihr helfen, dem Krebs zu entkommen, nachdem sie bereits 2007 dem Drängen ihres Frauenarztes nachgegeben hatte und auch die Eierstöcke hatte entfernen lassen. Wie Gilbert einräumt, hatte sie sich selbst überzeugt - ohne Frage mit Unterstützung durch die Schulmedizin - , für sie sei ein präventiver chirurgischer Eingriff der einzige Weg, eine Krebserkrankung zu verhindern. Wie sie schreibt, »gründete jede Alternative zur Operation auf Hoffnung, nicht auf Statistik.«

So grotesk dies alles auch klingen mag - und zwar grotesk im wahrsten Sinne des Wortes - es ist genau die Art von Wahnsinn, die heute, 2012, vom Medizin-Establishment betrieben und gepuscht wird. Es erinnert an die so genannten »dunklen Tage« der Medizin, als junge, gesunde Kinder, die als »geisteskrank« galten, ohne Narkose operiert wurden, wobei ihnen Organe entnommen wurden, von denen man annahm, sie beherbergten bakterielle Infektionen.

Das ist Pseudowissenschaft der schlimmsten Art, und die wird in unserer Zeit als Methode zur Krebsverhütung wieder modern. Sie haben das BRCA-Gen? Man macht sich gar nicht erst Gedanken darüber, die Entwicklung von Krebs durch Ernährung und gesunde Lebensweise zu bekämpfen, sondern den Frauen wird erzählt: Lassen Sie einfach die Brüste, in denen der Krebs lauert, entfernen, weil Sie sonst sterben könnten. Natürlich ist das nichts weiter als angstgetriebene Hysterie, aber es ist eine bekannte Taktik der heutigen Krebsindustrie.

Lesen Sie unbedingt Tony Gucciardis Antwort auf Gilberts Artikel, denn darin erwähnt er faszinierende Einzelheiten aus einer norwegischen Studie, bei der untersucht wurde, wie die Ernährung die Gen-Expression, auch des BRCA-Gens, beeinflusst.



Quellen für diesen Beitrag waren unter anderem:

CNN