Seit Beginn der Wetteraufzeichnung hat es in großen Teilen Deutschlands keinen wärmeren 19. Oktober gegeben. Am heißesten war es auf dem Hohenpeißenberg in Oberbayern: Dort stieg das Thermometer auf 26,7 Grad. Auch das kommende Wochenende wird sommerlich - doch der Winter naht.
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Hamburg - Danke, "Kourosh": Das Hoch bringt milde Mittelmeerluft nach Deutschland und lässt die Temperaturen steigen. An fast allen Orten des Landes war es der wärmste 19. Oktober seit Beginn der Wetteraufzeichnungen, berichtet das Institut für Wetter- und Klimakommunikation (IWK) in Hamburg. Am wärmsten war es demnach mit 26,7 Grad auf dem Hohenpeißenberg in Oberbayern - die höchste Temperatur in einem Oktober seit 1879.

"Zwar gibt es immer wieder sehr milde Phasen um das dritte Oktoberwochenende herum, doch ist diese Wärme in jeder Hinsicht ungewöhnlich", sagte Frank Böttcher, Direktor des IWK. Auch am Samstag soll es noch warm bleiben, im Süden und Westen werden es noch einmal 21 Grad, berichtet der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach. Am Sonntag sollen die Temperaturen dann allerdings zurückgehen.

Jeden Tag werde es ein bisschen kühler, der Nebel halte sich örtlich zäh, heißt es vom DWD. Wo die Sonne tagsüber nicht durchdringt, bleiben die Temperaturen unter 15 Grad. Gegen Ende der Woche werden die Tage bereits empfindlich kalt mit einstelligen Höchstwerten. Das IWK kündigte für das vierte Oktoberwochenende gar den Wintereinbruch an - mit Nachtfrostgefahr und der Möglichkeit von Schneeschauern bis ins Flachland.

Auch aus Lettland wurde übrigens ein Wetterrekord gemeldet: In Riga war es am Freitag 16 Grad warm. Nach Angaben des nationalen Wetterdienstes ist dies der höchste Wert, der je an einem 19. Oktober gemessen wurde. Der bisherige Rekord von 15,9 Grad stammt aus dem Jahr 1907.

aar/dpa/dapd