
Anlass für die Untersuchung waren dem Bericht zufolge Aufsehen erregende Studien aus den vergangenen Jahren. Demnach hatten etwa Grundschullehrer Schulkinder mit Namen wie Kevin, Mandy, Chantal oder Justin als weniger leistungsfähig eingestuft.
Vornamen als Indiz der Leistungsfähigkeit sind reine „Sozialschichten-Arroganz“
Die Oldenburger Erziehungswissenschaflterin Astrid Kaiser kritisierte in der Zeit solche Schlussfolgerungen als „Sozialschichten-Arroganz“. Englische Namen seien vor dem Mauerfall vor allem in Ostdeutschland ein Mittelschichttrend gewesen. Viele Menschen hätten sich nach dem Westen und vor allem den USA gesehnt und ihre Kinder deshalb häufiger Robby oder Sandy genannt.
Menschen aus schwächeren sozialen Schichten hätten erst später begonnen, dies zu imitieren. Im Westen wiederum hätten viele in den sechziger Jahren Skandinavien bewundert, weswegen deren Kinder heutzutage häufig etwa Jan oder Sören hießen.
jp/dpa



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