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Französischer Präsident Macron will Ungeimpfte "bis zum Schluß nerven"

Der französische Präsident Emmanuel Macron scheint die Geduld mit umgeimpften Mitbürgern zu verlieren. Anders lässt sich ein in Frankreich heftig kritisierter verbaler Aussetzer des Präsidenten nicht erklären. Die Äußerung könnte für ihn im Wahljahr zum Bumerang werden.
Emmanuel Macron
© AFP Thomas SamsonDer französische Präsident Emmanuel Macron leistete sich einen verbalen Fauxpas (Archivbild)
Im Wahljahr hat jetzt der französische Präsident Emmanuel Macron seinen Ton gegenüber Ungeimpften deutlich verschärft. In einem Interview mit der Zeitung Le Parisien sagte Macron am Mittwoch im Hinblick auf ungeimpfte Landsleute:
"Ich habe große Lust, sie zu nerven, also werden wir fortfahren, dies bis zum Ende zu tun."
Grundsätzlich wolle er die Franzosen nicht nerven, aber die Gruppe derjenigen, die störrisch seien, verkleinere man so, führte Macron weiter aus. Er ergänzte:
"Ich werde sie nicht ins Gefängnis bringen, ich werde sie nicht zwangsimpfen."
Bemerkenswert ist dabei vor allem die Wortwahl Macrons. Der Präsident sprach von "emmerder", was sich im Deutschen zwar durchaus als "nerven" oder auch "ärgern" übersetzen lässt, doch das französische "emmerder" hat eine deutlich aggressivere und vulgäre Note. Macron hätte statt "emmerder" zum Beispiel auch "embêter" sagen können, was deutlich zivilisierter klingt. Das ist ein recht ungewöhnlicher Vorfall für ein Land, das eher eloquente Politiker gewohnt ist. Erinnert sei da als positives Beispiel an die Rede des damaligen Außenministers Dominique de Villepin im Jahre 2003 vor den Vereinten Nationen, als er wortgewandt begründete, warum Frankreich gegen den Irak-Krieg stimmt. Kein Wunder, dass Macrons Äußerungen schnell für Empörung sorgten.

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40 Prozent! US-Versicherer meldet enormen Anstieg der Todesfälle: mRNA-Erfinder: Impfstoffe sind möglicherweise lebensgefährlich

Der CEO der US-amerikanischen Versicherungsfirma OneAmerica hat Zahlen angeführt, die einen massiven Anstieg der Todesfälle im Vergleich zur Zeit vor der Pandemie belegen. Nach Ansicht von Dr. Robert Malone, einem der führenden Entwickler von mRNA-Impfstoffen, sind die Impfstoffe entweder unwirksam oder möglicherweise lebensgefährlich.
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© Gettyimages.ru Reza EstakhrianSymbolbild
Die Sterblichkeitsrate bei den 18- bis 64-Jährigen ist um erstaunliche 40 Prozent gegenüber der Zeit vor der Pandemie gestiegen. Das erklärte Scott Davison vom Versicherungsunternehmen OneAmerica mit Sitz im US-Bundesstaat Indiana. Der Chef des 100-Milliarden-Dollar-Unternehmens, das seit 1877 besteht und rund 2.400 Mitarbeiter beschäftigt, sagte weiter:
"Wir erleben im Moment die höchsten Sterberaten, die wir in der Geschichte dieses Unternehmens je gesehen haben - nicht nur bei OneAmerica."
Der Anstieg repräsentiere "riesige, riesige Zahlen" unter "hauptsächlich Menschen im arbeitsfähigen Alter", die vom Arbeitgeber gesponserte Gruppenlebensversicherungen über OneAmerica abgeschlossen haben, so die US-Nachrichtenseite Center Square. Davison ergänzte:
"Und was wir im dritten Quartal gesehen haben, setzt sich auch im vierten Quartal fort: Die Sterblichkeitsraten sind um 40 Prozent gegenüber dem Stand vor der Pandemie gestiegen. Um Ihnen eine Vorstellung davon zu geben, wie schlimm das ist, würde eine Katastrophe, die nur einmal in 200 Jahren auftritt, einen Anstieg von 10 Prozent gegenüber der Zeit vor der Pandemie bedeuten. Also sind 40 Prozent einfach unerhört."

Kommentar: Den Rest des Artikels finden Sie auf de.rt.com und das neueste Interview mit Dr. Robert Malone gibt es hier:


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Das Beste aus dem Web: mRNA-Erfinder: "Pfizer ist eine der kriminellsten Pharma-Unternehmen der Welt"

Nachdem er nach seiner Kritik am US-Pharmakonzern Pfizer ohne Vorwarnung von Twitter verbannt worden war, meldete sich der mRNA-Pionier Robert Malone nun im renommierten Podcast "The Joe Rogan Experience" zu Wort. Darin bezeichnete er Pfizer als "eine der kriminellsten pharmazeutischen Organisationen der Welt".
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Dr. Robert Malone ist ein altgedienter US-amerikanischer Virologe und Impfstoffentwickler, dem ein wesentlicher Beitrag zur Erfindung der mRNA-Technologie zugeschrieben wird. Diese bildet die Grundlage der Corona-Impfstoffe von Pfizer und Moderna. Mit dem Fortschreiten der Pandemie wurde er zu einem prominenten und freimütigen Kritiker vieler Maßnahmen, die als Reaktion auf die Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 getroffen wurden.


Malone befürwortet Impfungen für Menschen aus Hochrisikogruppen, wie etwa ältere Menschen oder Menschen mit Komorbiditäten. Auch er selbst habe sich aufgrund seines Alters impfen lassen, ist jedoch der Meinung, dass die Risiken einer Impfung bei gesunden jungen Menschen und insbesondere bei Kindern den Nutzen des Schutzes gegen das Virus überwiegen. Viele politische Maßnahmen, wie Impfvorschriften oder das Horten von Impfstoffen durch reiche Länder, würden nicht auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren, meint Malone. Er äußert sich auch kritisch über den Einfluss, den große Pharmaunternehmen und wohlhabende Einzelpersonen wie Bill Gates auf globale Gesundheitsangelegenheiten haben.

Erst letzte Woche wurde Malones Twitter-Konto von dem US-Tech-Giganten gesperrt, nachdem dieser in einem Artikel in der US-Publikation The Atlantic verunglimpft worden war. In seinem Artikel für The Atlantic mit dem Titel "The Vaccine Scientist Spreading Vaccine Misinformation" (Der Impfstoffwissenschaftler, der Fehlinformationen über Impfstoffe verbreitet) schrieb Tom Bartlett, dass Malone "in so ziemlich jedem Podcast oder YouTube-Kanal, der ihn haben will, Zweifel an den Impfstoffen von Pfizer und Moderna gesät hat", und erwähnte Malones Auftritte in Sendungen, die von Tucker Carlson, Steve Bannon und Glenn Beck moderiert wurden.

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Umfrage: Nur ein Drittel der Deutschen glaubt noch die Corona-Zahlen

Mehr als die Hälfte der Deutschen zweifelt an den offiziellen COVID-Infektionszahlen, die das Robert-Koch-Institut verbreitet. Nur noch 32 Prozent glauben daran. Das ergab eine INSA-Umfrage. Das RKI sieht die Schuld jedoch nicht bei sich, sondern bei den Gesundheitsämtern.

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© www.globallookpress.com Kay NietfeldLothar Wieler, Präsident des Robert Koch-Instituts (RKI) und Gesundheitsminister Karl Lauterbach während einer Pressekonferenz zur Corona-Lage in Deutschland. 22. Dezember 2021, Berlin.
Das Ergebnis einer von BILD beauftragten INSA-Umfrage zur Frage, ob die deutsche Bevölkerung den offiziellen Infektionszahlen noch vertrauen würde, zeigt, dass rund 57 Prozent der Befragten kein Vertrauen mehr in diese haben. Nur 32 Prozent der Teilnehmer glauben demnach, dass die veröffentlichten Zahlen stimmen würden. Laut dem Artikel der BILD hätte sogar Gesundheitsminister Karl Lauterbach "eingestanden", dass das aktuelle Infektionsgeschehen "in den offiziellen Zahlen nicht zutreffend abgebildet ist". Schon Ende Dezember teilte der Gesundheitsminister der BILD mit, dass er wegen ungenauer Corona-Daten besorgt sei. Er wurde mit den Worten zitiert, dass die "Corona-Zahlen zwei bis drei Mal höher" lägen, als verkündet. Er begründete seinen Verdacht im Dezember damit, dass er eine "hohe Dunkelziffer" vermute, da "weniger getestet werde - etwa an Arbeitsplätzen und in Praxen."


Kommentar: Also meint Lauterbach im Umkehrschluss, dass die "Situation schlimmer ist als die Zahlen es vermuten lassen". Eine waghalsige Behauptung, denn das Geschehen scheint in Wirklichkeit weit weniger schlimm zu sein als die Zahlen es suggerieren.


Im aktuellen Artikel wird als Grund für die Unsicherheit der Zahlenwerte angegeben, dass immer mehr Landkreise die Kontaktnachverfolgung aufgeben würden. Aktuell käme noch die Verzögerung der Testergebnisse und Meldungen durch die Gesundheitsämter, ausgehend der Weihnachtsfeiertage und Schulferien, dazu. BILD zitiert die Aussage des Wirtschafts-Experten der Grünen, Dieter Janecek: "Wir sind in Deutschland leider in einem Datenblindflug durch zwei Jahre Pandemie gegangen." Sein Urteil beruht auf der Einschätzung, dass "Länder wie Großbritannien oder Dänemark, durch repräsentative Befragungen eine bessere Grundlage hätten".

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Millionenschwere Kaserne für die Nato: Bundeswehr plant Bau in Litauen

Für den Einsatz des Nato-Gefechtsverbandes in Litauen haben sich Deutschland und das baltische Land auf den Bau einer festen Kasernenanlage geeinigt. Die Kosten für das Projekt werden demnach mutmaßlich im Bereich mehrerer Millionen Euro bewegen.
US Army Militär
© CC0 / U.S. Army / Visual Information Specialist Gertrud Zach
In der neuen Anlage sollen Soldaten des multinationalen Verbandes gemeinsamen mit litauischen Einheiten untergebracht werden, bestätigte das Einsatzführungskommando in Schwielowsee bei Potsdam. Die Anlage solle den Planungen nach bei der Stadt Rukla gebaut werden.

Bisher seien Planungskosten in einstelliger Millionenhöhe für das Projekt hinterlegt, wie ein Sprecher auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur (DPA) bestätigte. Die Zahlung für dieses Projekt sollen Litauen und Deutschland zusammen übernehmen. Die Gesamtkosten können noch nicht beziffert werden.

Nach der Wiedervereinigung der Schwarzmeer-Halbinsel Krim mit Russland 2014 nach dem Umsturz in der Ukraine hatte die Nato die Sicherung der eigenen Ostflanke verstärkt. In den drei baltischen Staaten und Polen wurden als Teil einer "verstärkten Vornepräsenz" (orig.: "Enhanced Forward Presence", EFP) gemeinsame Kampfverbände untergebracht.


Kommentar: Mehr Informationen zur Ukraine und der Krim finden Sie hier und hier.


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Bayerns Gesundheitsminister fordert nicht nur Bußgelder, sondern auch finanzielle Nachteile in der Krankenversicherung für Ungeimpfte

Der bayerische Gesundheitsminister Klaus Holteschek (CSU) hält es für richtig, bei einem Verstoß gegen die geplante allgemeine Impfpflicht nicht nur Bußgelder in Betracht zu ziehen, sondern auch finanzielle Nachteile in der Krankenversicherung.


Kommentar: Dann würde er sich bestimmt auch dafür aussprechen, Kontrolleure zu Nicht-Geimpften zu schicken oder besser noch sie gleich ins Gefängnis zu stecken.


Bayern Gesundheitsminister Klaus Holteschek CSU
© AFP 2021 / SVEN HOPPE
"Wir sollten zusätzlich auch prüfen, ob Malus­regelungen im Bereich der gesetzlichen Krankenversicherung möglich und sinnvoll wären", sagte Holetschek dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). "Denn das Risiko für Ungeimpfte, an Corona schwer zu erkranken, ist deutlich erhöht."


Kommentar: Wirklich?


Die Optionen sind aus seiner Sicht unter anderem die höheren Krankenkassenbeiträge für Ungeimpfte, eine Beteiligung an den Behandlungskosten oder die Streichung des Krankengeldes.


Kommentar: Und wenn dass "nicht ausreicht", was dann?


Die beiden letztgenannten Möglichkeiten seien bereits gesetzlich geregelt, und zwar bei Folgebehandlungen aufgrund von Komplikationen bei Schönheitsoperationen, Tattoos oder Piercings. In diesen Fällen "hat die Krankenkasse die Versicherten in angemessener Höhe an den Kosten zu beteiligen und das Krankengeld für die Dauer dieser Behandlung ganz oder teilweise zu versagen oder zurückzufordern", zitiert das RND aus dem Sozialgesetzbuch. Eine ähnliche Regelung gelte, sollte sich der Versicherte die Krankheit "vorsätzlich zugezogen" haben.

Kommentar: Orwellsches Neusprech in höchster Vollendung.


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Kreml nennt Ausweitung der NATO auf Ukraine "Frage von Leben und Tod" für Russland

Die Ausdehnung der NATO auf ehemalige Mitglieder der UdSSR ist für Russland "eine Frage von Leben und Tod", so Kremlsprecher Peskow. Das Heranrücken der NATO an die russischen Grenzen gefährde Russlands Sicherheit. Moskau verlangt von dem Bündnis Sicherheitsgarantien.
Dmitri Peskow
© Sputnik Ramil SitdikowDmitri Peskow, der Pressesprecher des russischen Präsidenten
Dmitri Peskow, der Pressesprecher des russischen Präsidenten, äußerte die Hoffnung, dass der jüngste Test von Hyperschallraketen den Westen in Bezug auf die Moskauer Vorschläge für eine neue, umfassendere europäische Sicherheitsarchitektur zum Nachdenken anregen wird.


Im russischen Staatsfernsehen bekräftigte Peskow am Sonntag die Haltung Moskaus zur Osterweiterung der NATO. Ein möglicher Beitritt ehemaliger Sowjetrepubliken zum Bündnis sei für Russland völlig inakzeptabel. Er erklärte:
"Die Ausweitung der NATO auf Länder wie die Ukraine und wahrscheinlich auch auf andere Länder, die früher zur Sowjetunion gehörten, ist für uns eine Frage von Leben und Tod."
Anfang dieses Monats brachte Präsident Wladimir Putin die Idee eines umfassenden Abkommens zwischen Russland und dem Westen über Sicherheitsgarantien ins Gespräch. Die Idee wurde bereits in zwei Dokumenten zusammengefasst, die den USA und den NATO-Mitgliedern vorgelegt wurden. Das vorgeschlagene Abkommen sieht unter anderem vor, die Osterweiterung des nordatlantischen Blocks zu stoppen.

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Lawrow rät NATO-Generalsekretär Stoltenberg zum Jobwechsel

Der russische Außenminister Sergei Lawrow hat in einem exklusiven Interview mit RT vorgeschlagen, dass Jens Stoltenberg den Job wechseln sollte. Er sagte, es sei an der Zeit, dass der NATO-Generalsekretär den Job wechselt, weil er seiner Aufgabe nicht gewachsen sei.


Kommentar: Guter Vorschlag. Unglücklicherweise ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Stoltenberg schnell durch die nächste Marionette ersetzt werden würde.


Lawrow Stoltenberg
© Sputnik Witali BeloussowDer russische Außenminister Lawrow und der NATO-Generalsekretär Stoltenberg
Die europäische Sicherheit beruht auf dem Grundsatz der Unteilbarkeit, und wenn NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg meint, dies ignorieren zu können, muss er seinen Job wechseln. Dies hat der russische Außenminister Sergei Lawrow in einem exklusiven Interview mit RT gesagt. Er erörterte:
"Wenn Herr Stoltenberg der Meinung ist, dass die NATO-Mitglieder das Recht haben, auf diesen Grundsatz, der in den auf höchster Ebene verabschiedeten Dokumenten verankert ist, zu spucken, dann ist es vielleicht wirklich an der Zeit, dass er sich einen anderen Job sucht, denn er erfüllt seine Pflichten in keiner Weise."
Der russische Außenminister bezeichnete die Äußerungen Stoltenbergs, wonach niemand das Recht habe, den Washingtoner Vertrag zu verletzen, der jedem potenziellen Bewerber, der der Nordatlantik-Vertragsorganisation beitreten wolle, die Tür offen stehe, als donnernd und ziemlich arrogant. Lawrow verwies seinerseits auf den Grundsatz der Unteilbarkeit der Sicherheit, der besagt, dass die Sicherheit eines Staates nicht auf Kosten der Sicherheit eines anderen Staates gewährleistet werden darf. Er erklärte:
"Wir sind keine Parteien dieses Rahmens, wir sind keine Unterzeichner des Washingtoner Vertrags, aber wir sind, wie ich bereits sagte, Unterzeichner des umfassenderen pan-regionalen euro-atlantischen Dokuments, das den Grundsatz der Unteilbarkeit der Sicherheit enthält."
Der Nordatlantikvertrag, auch Washingtoner Vertrag genannt, wurde im Jahr 1949 geschlossen und wurde zum Gründungsdokument der NATO.

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Russland: Neues Gesetz gibt Polizei mehr Befugnisse

Das russische Staatsoberhaupt Wladimir Putin hat ein Gesetz unterzeichnet, das den Polizeibeamten des Landes mehr Befugnisse gibt. Bei der Festnahme von Straftätern dürfen sie nun eine Reihe von Räumlichkeiten einschließlich Wohnräumen betreten.

Polizei Russland
© Sputnik Alexandr KrjaschewSymbolbild
Am Dienstag unterzeichnete der russische Präsident Wladimir Putin ein neues Gesetz, welches den Strafverfolgungsbehörden das Recht gewährt, Autos zu öffnen, um Verdächtige oder Gesuchte festzunehmen. Ziel sei es, bei Massenunruhen und Notfällen sowie bei Terroranschlägen Leben zu retten oder die Sicherheit der Öffentlichkeit zu gewährleisten.

Beamte werden zudem die Befugnis haben, Wohnräume zu betreten sowie Gebäude und Gebiete abzusperren, um Verdächtige festzunehmen.

Gemäß den neuen Bestimmungen darf die Polizei zuerst illegale Handlungen unterbinden, bevor sie sich einem Festgenommenen zu erkennen gibt. Die Strafverfolgungsbehörden werden künftig von den Bürgern die Angabe ihres vollständigen Namens verlangen können, um Personen sowie deren Eigentum und Fahrzeuge zu überprüfen, wenn der Verdacht besteht, dass sie Waffen, Munition, Sprengstoffe, radioaktive Substanzen, gestohlene Gegenstände oder Drogen besitzen.

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Bußgeld gezahlt? Linz in Österreich will Kontrolleure zu Impf-Verweigerern schicken

Ab Februar 2022 gilt in Österreich eine allgemeine Impfpflicht. Jeder ab 14 Jahren muss sich gegen das Coronavirus impfen lassen. Wer sich weigert, dem drohen Bußgelder. Um sicherzustellen, dass die Bußen auch bezahlt werden, sucht man im österreichischen Linz nun Kontrolleure.


Kommentar: Bestimmt finden sich da schnell viele Freiwillige, die demnächst noch einen Schritt weiter gehen könnten.


Dreifaltigkeitssäule Linz Österreich
© legion-mediaDie Dreifaltigkeitssäule, eine Pestsäule aus dem 18. Jahrhundert, in der Mitte des Linzer Hauptplatzes, Österreich.
Ab Februar 2022 drohen Impfverweigerern in Österreich saftige Geldbußen. Bis zu 3.600 Euro kann es kosten, wenn man sich der allgemeinen Impfpflicht verweigert. Die österreichische Stadt Linz will sichergehen, dass diese Bußgelder auch ordnungsgemäß bezahlt werden und sucht daher nun Kontrolleure, die bei den Ungeimpften vorbeischauen sollen.

Linz hat etwas mehr als 200.000 Einwohner und ist die Landeshauptstadt des Bundeslandes Oberösterreich. Die Quote der doppelt Geimpften liegt dort derzeit bei rund 64 Prozent und ist damit die niedrigste Quote in Österreich. Damit die allgemeine Impfpflicht und die damit verbundenen Bußgelder für diejenigen, die sich partout nicht impfen lassen wollen, nicht ins Leere laufen, sucht Linz laut einem Bericht der österreichischen Zeitung heute nun Personen, die künftig den Impf-Verweigerern auf den Zahn fühlen sollen.

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